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Reich der Schlösser und Burgen


Reiseberichte Übersicht


Pfingsten in der Sächsischen Schweiz
(29.05.2009 - 01.06.2009)



Planung
Wir wandern ja leidenschaftlich gerne und so entschieden wir eine Woche vor Pfingsten sehr spontan, die kommenden Feiertage in der Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge) zu verbringen. In einem Reiseforum erhielt ich schließlich noch einen tollen Tipp bzgl. einer netten kleinen Pension, die ich dann auch schnell per Telefon buchte. Die Vorfreude auf den Wanderkurztrip war gross, wich jedoch wieder etwas, als ich in den kommenden Tagen mit Schrecken den aktuellen Wetterbericht verfolgte: Regen, Regen und nochmals Regen! Egal, es gibt ja schließlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.


1. Tag (Fr., 29.05.2009)
Damit wir auch etwas vom Tag vor Ort hatten bzw. den starken Reiseverkehr mieden, standen wir sehr früh auf, schmierten uns Brote für die Fahrt und brachen gegen 4 Uhr auf. Die Fahrt war ziemlich entspannt, Tina und Luna schliefen die ganze Zeit und kurz nach 8 Uhr machten wir schließlich hinter Leipzig eine ausgedehnte Frühstückspause - Kaffe vom goldenen M und die eigenen Stullen. Gegen 9 Uhr setzte der erste Regen ein und wir fuhren weiter bis zu unserer Pension "Zum Talwächter" in Rathen, wo wir um 10:30 Uhr ankamen.Kurort Rathen Dort erfuhren wir, dass wir nicht wie gebucht direkt in der eigentlichen Pension, sondern ein paar Häuser oberhalb in einer eigenen Ferienwohnung untergebracht wurden. Allerdings waren die Vorgäste gerade erst abgereist und die Wohnung somit noch nicht gereinigt worden, so dass wir mit dem Einzug noch 2 Stunden warten mussten. Das war aber nicht weiter schlimm, denn so hatten wir Gelegenheit ein wenig durch den kleinen gemütlichen Ort zu schlendern und im Hotel "Elbschlößchen" etwas zu trinken. Pünktlich um 12:30 Uhr bezogen wir schließlich die nette Ferienwohnung (Zimmer, Küche, Bad, Abstellkammer) und waren natürlich froh darüber, dass wir nun sogar mehr Platz hatten als in einem normalen Pensionszimmer und wenn wir wollten auch etwas kochen könnten. Auch der ursprüngliche am Telefon genannte Preis von 52 €/Nacht war nicht mehr aktuell, denn der Chef gab uns die Wohnung nun für 46 € (inkl. Frühstück). Das waren doch mal gute Nachrichten! Tina fühlte sich leider nicht so gut und blieb daher mit Luna zwecks Mittagsschlaf in der Wohnung, während ich alleine zur ersten Wanderung aufbrach. Diese sollte mich hinauf zur Bastei und zurück über die Schwedenlöcher führen und dabei liess ich mich auch vom durchwachsenen Wetter nicht abschrecken.Die bekannte Basteibrücke Der gut markierte Weg führte vom Ort aus ca. 20 Minuten durch den Wald hinauf zur Felsenburg Neurathen und bot zwischendurch immer mal wieder tolle Ausblicke auf die Elbe und die markanten Steilwände. Natürlich schaute ich mir auch die Felsenburg genauer an (Eintritt 1,50 €; mit Gästekarte 0,50 €), welche zwar ganz nett ist, einige Ausblicke bietet aber im Großen und Ganzen kein wirkliches "Muss" ist. Gegen 14:15 Uhr zog ich weiter zur Basteibrücke, von wo aus man wirklich atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft hat. Kein Wunder, dass sich hier bei schönem Wetter ganze Busladungen von Touristen tummeln, denn diese Szenerie ist absolut einmalig. Blöd nur, dass es nun anfing heftig zu Regnen und zu Stürmen und leider bis zum Ende meiner Tour auch nicht mehr aufhörte.Mitten in den Schwedenlöchern Mit Regenjacke ausgestattet stapfte ich weiter durch die Landschaft und begann um 15 Uhr den Abstieg in die Schwedenlöcher. Auch diese Landschaft war traumhaft schön und bestach durch enge, steil aufragende Felsschluchten. Auf Grund des Regens waren die steilen Passagen aber teilweise sehr rutschig. Eine halbe Stunde später erreichte ich unten wieder den Hauptweg und entschloss mich trotz des Regens noch zu einem kurzen Abstecher zum Amselfall. Der Besuch dieses Wasserfalls lohnte sich aber absolut nicht, denn selbst bei Regen plätscherte hier nur langweilig etwas Wasser hinunter. Wer mehr Wasser sehen will, der muss dafür zahlen. Sorry, aber für eine solche Touristenabzocke habe ich kein Verständnis! Ein wenig enttäuscht nahm ich den Weg vorbei am Amselsee zurück nach Rathen. Für den Anfang war diese knapp 2,5stündige Tour auf gut ausgeschilderten Wanderwegen genau richtig, bot einige faszinierende Ausblicke und Landschaften und wäre bei schönem Wetter geradezu perfekt gewesen. Ich war durch den vielen Regen klitschnass und gönnte mir in der Ferienwohnung erstmal eine ausgiebige Dusche. Tina und Luna waren mittlerweile auch ausgeschlafen und so fuhren wir noch schnell nach Bad Schandau zum Einkaufen. Oh Mann, mit dem ganzen Proviant könnten wir uns eigentlich auch eine ganze Woche ernähren. Nur gut, dass wir in der Wohnung auch einen großen Kühlschrank hatten. Um 18 Uhr rafften wir uns dann zum Abendessen auf und entschlossen uns dazu für das Restaurant "Panorama" auf einem Hügel im Ort - ebenfalls ein Tipp aus einem Reiseforum. Dieser Tipp war Gold wert, denn das Essen war sensationell lecker und das Personal super freundlich. Zurück in der Ferienwohnung legten wir Luna ins mitgebrachte Reisebett und während Tina noch ein wenig Fernsehen schaute fielen mir recht schnell die Augen zu, denn ich hatte ja heute so gut wie gar nicht geschlafen.

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2. Tag (Sa., 30.05.2009)
Einigermaßen ausgeschlafen standen wir um 8:30 Uhr auf und gingen zur Pension hinunter zum Frühstück. Wir waren ehrlich gesagt erstaunt, wie gut und gross die Auswahl am Frühstücksbuffet für eine solche kleine Pension war. Nebenbei füllten wir unsere Gästekarten aus, mit denen wir bei vielen Dingen in der Umgebung einen Preisnachlass bekommen würden (damit hätte ich gestern an der Felsenburg bereits 1 € gespart).Wandertour mit Luna Das Wetter liess uns leider keine Freudensprünge machen, denn am Himmel standen tief hängende Wolken und es war zwischendurch immer wieder am Regnen. Für heute entschlossen wir uns zu einem Besuch der Festung Königstein auf der anderen Elbseite. Gegen 10:45 Uhr fuhren wir mit dem Wagen los und suchten uns in Königstein einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs. Wie schon auf Teneriffa machten wir es Luna im Tragerucksack bequem - sie liebt das Ding - und marschierten gegen 11:45 Uhr los in Richtung Festung. Unsere Route verlief dabei über den Treppen- und Malerweg und 30 Minuten später standen wir auch schon vor der gewaltigen Festungsanlage (Eintritt 6 €). Mit dem Außenaufzug fuhren wir hinauf auf die oberste Ebene, von wo aus wir jedoch wegen der vielen Wolken überhaupt gar keine Aussicht hatten. Im Gegenteil, die Sichtweite betrug nicht einmal 50 Meter und zudem wurde der Regen nun auch noch deutlich stärker. Eine Erkundung der Außenanlage der Festung machte so natürlich auch keinen Spass und wir zogen uns am dortigen Restaurant unter ein paar große Schirme zurück, um etwas zu trinken. Eigentlich wollten wir ja im Anschluss die große Labyrinth-Wandertour machen, aber bei dem Wetter hatte das absolut keinen Sinn. Um 13:30 Uhr entschlossen wir uns also erstmal zum Abstieg hinunter nach Königstein und wählten dafür die alternative Route auf der anderen Seite der Festung, auf der wir ca. 25 Minuten später auch zurück im Ort waren. Hier erfolgte dann die spontane Planänderung für den heutigen Tag. Tina wollte bei dem Wetter lieber mit Luna zurück zur Ferienwohnung fahren und ich lieber dem Wetter trotzen.Die Postsäule in Königstein Daher trennten sich hier unsere Wege und während Tina mit dem Auto zurück nach Rathen fuhr, machte ich mich auf zur Wanderung rauf auf den Pfaffenstein. Um 14:20 brach ich auf und folgte an der Postsäule in Königstein zunächst dem Malerweg bergauf bis zur Hauptstraße, wandte mich dort nach rechts und kam so zum schließlich zum eigentlichen ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Quirl. Vom zunächst breiten Weg wechselte ich nach ein paar Hundert Meter auf den mit einem roten Punkt markierten schmalen Wanderweg in den Wald hinein. Der Regen wollte und wollte leider nicht aufhören. Gegen 15 Uhr erreichte ich den Diebeskeller, eine große Höhle im Felsen, und folgte von dort dem Weg weiter entlang der mit Löchern übersäten Felswand, um die Felsformation Quirlwächter herum und passierte kurz darauf die Sterlsche Höhle. Von hier aus ging es immer weiter Richtung Pfaffenstein und die Wegmarkierung wechselte dabei zwischendurch von einem roten zum grünen Punkt. Die mit Sicherheit schöne Landschaft konnte ich wegen dem anhaltend schlechten Wetter während der Wanderung allerdings kaum genießen. Der eigentliche Aufstieg zum oberen Plateau des Pfaffenstein dauerte ca. 20 Minuten, wobei allerdings nur die letzten 5 Minuten aus einem sehr steilen Treppenstück durch enge Felswände bestand. Um 16 Uhr stand kam ich dann schließlich klitschnass am Restaurant auf dem Pfaffenstein an, wo ich die Gelegenheit der überdachten Sitzbänke und Tische für eine ordentliche Pause nutzte. Direkt am Restaurant stand auch ein hoher Aussichtsturm, dessen Erklimmung jedoch bei dem diesigen Wetter keinen Sinn machte.Typischer Wanderweg in der Sächsischen Schweiz Auch einen Abstecher zur markanten Felsnadel Barberine verkniff ich mir, denn bei der geringen Sichtweite würde man wohl so gut wie gar nichts erkennen können. Eigentlich schade, denn gerade solche bizarren Felsformationen hatten mich am Wandergebiet Sächsische Schweiz besonders gereizt. Was soll's, um 16:30 Uhr brach ich schließlich zum Rückweg auf, wählte dazu den Abstieg über das Nadelöhr (sehr steile Treppen!!) und folgte am Fuss des Pfaffenstein angekommen dem mit grünem Punkt markierten Wanderweg bis hinunter zur Postsäule in Königstein, wo ich gegen 17 Uhr ankam. Ich hatte inzwischen keinen trockenen Fetzen Stoff mehr am Leib und wollte nur nach zurück in die Wohnung zum Duschen. Damit Tina mich nicht extra abholen musste, ging ich zum Bahnhof und wollte mir dort ein Zugticket für die Fahrt nach Rathen kaufen. Tja, bei dem "wollen" blieb es dann auch, denn im Ticketautomaten der Bahn war weder der Ort Rathen noch Oberrathen zu finden. Ich kam mir schon ziemlich blöd vor, dass ich scheinbar zu dumm war mir ein Ticket zu ziehen, aber als ich den Zugführer des ankommenden Zuges darauf ansprach, konnte der mir das erstmal auch nicht erklären. Das war aber auch egal, weil er mir sagte ich solle dann halt einfach ohne Ticket mitfahren - es war eh nur eine Station und eine Fahrt von knapp 4 Minuten. Auf der kurzen Fahrt fiel dem Zugführer dann aber trotzdem noch die Lösung des Problems ein, denn man muss bei den Ticketautomaten explizit "KURORT Rathen" eingeben. Oh Mann, selbst bei den Automaten setzt die Bahn stures Beamtendenken um und kann nicht mal eine einfache bzw. effektive Suchfunktion integrieren. Im strömenden Regen setzte ich anschließend noch schnell mit der Fähre über die Elbe (ermäßigt 0,50 €) und trottete so schnell wie möglich zur Ferienwohnung, um die nassen Klamotten loszuwerden und eine warme Dusche zu genießen. Anstatt wieder auswärts Essen zu gehen, kochten wir uns diesmal in unserer Küche selber etwas leckeres, legten anschließend Luna schlafen (die den ganzen Nachmittag mit Mama gespielt hatte) und ließen den Abend ganz in Ruhe bei Bier und Wein vor dem Fernseher ausklingen.

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3. Tag (So., 31.05.2009)
Nach dem (wieder mal guten) Frühstück in der Pension warfen wir zunächst mal einen Blick auf das Wetter. Es war zwar auch heute bewölkt, aber zumindest regnete es nicht und die Sicht war etwas besser als in den letzten beiden Tagen. Wir entschieden uns heute für eine längere Wandertour über die Affensteine und brachen dazu gegen 11:40 Uhr mit dem Auto nach Bad Schandau auf, wo wir den Wagen auf dem großen Parkplatz am Elbufer abstellten.Markante Felsformationen bei den Affensteinen Um kurz nach 11 Uhr hatten wir unsere Rücksäcke (inkl. Luna) geschultert und marschierten los. Um uns den ersten Aufstieg etwas zu erleichtern, nahmen wir im Ort den Personenaufzug hoch nach Osterau (1,50 €; ermäßigt 1,20 €) und folgten von dort aus der asphaltierten Straße stets nach rechts. Mit ständigem Blick auf die Schrammsteine führte unser Weg entlang von Wiesen und Feldern, anschließend einen Berg hinunter und in einer Kurve nahmen wir gegen 12:15 Uhr schließlich die breite Abzweigung auf den Wenzelweg (gelber Strich) in den Wald hinein. Der breite Waldpfad führte sanft bergauf und an einer Weggabelung änderte sich die Wandermarkierung in einen grünen Strich, welcher wir fortan weiter folgten. Durch das rhythmische Schaukeln auf dem Rücken war Luna inzwischen mal wieder eingeschlafen. Um kurz vor 13 Uhr erreichten wir eine Weggabelung, bei der sich die Wandermarkierung in einen grünen Punkt änderte und wir von nun an den Schildern in Richtung Beuthenfall folgten. Bis hierher führte der leichte Weg stets durch den Wald, allerdings ohne nennenswerte Ausblicke auf irgendwelche markanten Felsformationen. Erst ab jetzt kamen wir im Laufe der weiteren Wanderung erstmals zu Ausblicken auf die über uns liegenden schroffen Affensteine.Blick von der Idagrotte auf bizarre Felswand Gegen 13:45 Uhr erreichten wir schließlich die Abzweigung in Richtung Bloßstock (roter Strich), gönnten uns vor dem weiteren Teilstück aber an dieser Stelle erstmal eine ausgiebige Mittagspause. 30 Minuten später setzten wir unseren Weg durch den Wald fort, folgten anschließend dem Weg Richtung Friesenstein (grüner Strich) und gelangten so zum Treppenaufstieg. Die folgende Viertel Stunde kämpften wir uns schließlich mühsam die steilen Treppen den Berg hinauf bis ganz nach oben zum Frienstein. Puhh, der anstrengende Teil der heutigen Tour sollte damit eigentlich hinter uns liegen. Oben angekommen ließen wir uns natürlich auch nicht den kurzen Abstecher zur Idagrotte entgehen, von wo aus man einen herrlichen Ausblick genießen konnte. Der Weg zur Grotte war an 2 Stellen sehr schmal und dort mit Halteringen gesichert - für nicht schwindelfreie Leute könnte dies zu einer Herausforderung werden. Wir nutzen hier oben noch die Gelegenheit zu einer Wickel- und Verschnaufpause, bevor wir um kurz vor 16 Uhr unseren Weg in Richtung Kuhstall fortsetzten (roter Punkt), welcher uns unter anderem über einen langen Treppenabstieg wieder vom Berg hinunterführte und wir nach einem längeren Flachstück gegen 17:10 Uhr am Fuss des Kuhstall-Plateaus ankamen. Tina hatte keine Lust mehr auf einen steilen Anstieg und daher trennten sich hier unsere Wege.Die antike Kirnitzschtalbahn Während sie mit Luna den bequemeren Weg direkt zum Lichtenhainer Wasserfall nahm (roter Strich), machte ich mich daran auf den Kuhstall hinauf zu steigen (roter Punkt). Ich hatte eigentlich wieder einen langen und mühsamen Treppenaufstieg erwartet, zu meiner eigenen Freude war ich jedoch bereits schon nach 5 Minuten oben angekommen. Neben einem kleinen Restaurant gab es hier vor allem den berühmten Felsdurchbruch "Kuhstall", von dem aus man bei schönem Wetter einen tollen Blick über die weite Landschaft hat. Dieser blieb mir jedoch wegen der tiefhängenden Wolken leider verwehrt und so machte ich mich auch unverzüglich an den Abstieg hinunter zum Lichtenhainer Wasserfall (roter Punkt). Ich war mir eigentlich sicher, dass ich unterwegs Tina und Luna wieder einholen würde und umso erstaunter war ich, als ich nach ca. 30 Minuten am Wasserfall ankam und von den beiden weit und breit nichts zu sehen war. Nanu, die hatten sich doch wohl nicht verlaufen? Nein, sie bummelten wohl nur ein wenig und erreichten schließlich eine halbe Stunde später gegen 18:25 Uhr ebenfalls den Wasserfall. Obwohl wir ziemlich durchgeschwitzt waren, hatten wir keine Lust (und vor allem keine Geduld mehr) zum Abendessen erst noch bis nach Hause zu fahren und so entschieden wir uns dazu, direkt am Wasserfall im "Gasthof Lichtenhainer Wasserfall" etwas zu essen. Das Essen war ganz OK und mit vollem Bauch nahmen wir um 20:15 Uhr die letzte S-Bahn. Die antike "Kirnitzschtalbahn" ist bereits über 100 Jahre alt und die einzige Straßenbahn der Welt, die in einem Nationalpark fährt. Die Fahrt mit dem eigentümlichen Bummelgefährt (3,50 €) bis nach Bad Schandau dauerte zwar ganze 25 Minuten, aber dafür konnte man sich noch einmal in Ruhe die Landschaft anschauen. Von der Endstation aus gingen wir zurück zum Elbkai, fuhren mit dem Auto zurück zur Ferienwohnung und fielen nach einer ausgiebigen Dusche todmüde ins Bett.

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4. Tag (Mo., 01.06.2009)
Heute ging es für uns zurück nach Hause,Die Semperoper in Dresden jedoch wollten wir diesen Tag noch für ein paar kurze Unternehmungen nutzen. Nach dem Frühstück beglichen wir unsere Rechnung beim Vermieter, packten unsere Sachen zusammen und brachen gegen 9:45 Uhr auf. Na toll, kaum war unser Kurzurlaub zu Ende, da wurde auch das Wetter besser und wir wurden den ganzen Tag über mit schönstem Sonnenschein verwöhnt. Damit auch Tina einmal die eindrucksvolle Basteibrücke zu Gesicht bekam, fuhren wir mit dem Auto außen herum bis zum Parkplatz kurz vor der Bastei (3 € Parkgebühr; ab 3 Stunden 5,50 €). Bei dem tollen Wetter wurden heute natürlich auch ganze Busladungen an Menschen rangekarrt und dementsprechend voll war es rund um die Basteibrücke. Es gab besonders an den Aussichtspunkten ein regelrechtes Gedränge und Geschiebe.Der Zwinger in Dresden Arrgh, das ist ja nichts für mich und so war ich froh als Tina alles gesehen hatte und wir endlich weiter konnten. Da es eh halbwegs auf dem Weg lag, gönnten wir uns auch noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt von Dresden. Tina hatte allerdings keine Lust mehr herumzulaufen und während sie mit Luna beim Wagen blieb, machte ich auch nur schnell einen kurzen Fotorundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt (Semperoper, Zwinger, Rathaus, Frauenkirche etc.). Auch hier war wegen des Feiertags und dem traumhaften Wetter der Bär los. Allzuviel Zeit hatte ich allerdings eh nicht, denn von hier aus ging es anschließend auf direktem Weg nach Hause und glücklicherweise hatten wir auf der langen Heimfahrt nach Münster keinerlei Staus, so dass wir schließlich gegen 18:30 Uhr zu Hause ankamen und den restlichen Abend gemütlich ausklingen lassen konnten. Wir waren uns aber sicher, dass wir nicht zum letzten Mal im Gebiet der Sächsischen Schweiz waren, denn es war wirklich ein tolles und faszinierendes Wandergebiet, dem wir noch einmal bei besserem Wetter eine Chance geben wollten.


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