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Land der unbegrenzten Möglichkeiten



San Francisco: 'Anything Goes'
(02.10.2004 - 10.10.2004)



Planung:
Eine großartige Planung hatte diesmal im Vorfeld gar nicht stattgefunden. Wir wurden von einem guten Freund eingeladen (vielen Dank an Jens), der in San Francisco bei der German American Chamber of Commerce arbeitet. Die eine Woche Aufenthalt wollten wir auch vollständig der Stadt widmen und nicht auf das nähere Umland ausdehnen. Da mir die vom Reisebüro angebotenen Flüge absolut zu teuer waren (über 900 EUR), hatte ich nur im Internet deutlich günstigere Flüge bei Delta Air Lines gebucht (580 EUR, über Cincinnati). Den Abend vor dem Abflug nutzten wir noch schnell dazu, um Freunde in Trier zu besuchen.


1. Tag (Sa., 02.10.04):
Nach einem schönen Frühstück in Trier ging es mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen. Bei Delta Air Lines war dann Sicherheit pur angesagt. Ich bin auf all meinen Reisen noch nie so oft kontrolliert und durchleuchtet worden, wie bei diesem Flug.Rocky Mountains Dazu gehörten leider auch eine Menge alberner Fragen ('Ja, natürlich bin ich ein Terrorist') und die Durchsicht sämtlicher Stempel in meinem Pass bereits vor dem Check-In. Was sollte uns denn dann erst bei der Einreise in die USA erwarten, wo doch seit dem 01.10. das neue Gesetz in Kraft getreten war? Die Langeweile auf dem 9stündigen Flug nach Cincinnati konnten wir uns mit 2 aktuellen Kinofilmen und dem Ausfüllen der Einwanderungsformulare vertreiben. Nach all den aufwendigen Sicherheitschecks in Frankfurt waren wir anschließend doch sehr erstaunt, wie schnell und reibungslos es in Cincinnati ablief. Es wurden nur kurz elektronisch zwei Fingerabdrücke abgenommen, ein Digitalphoto gemacht, ein wenig Small-Talk betrieben und schon waren wir offiziell eingereist.San Francisco Nun mussten wir nur noch unsere Koffer abholen, durch den Zoll gehen, unsere Koffer wieder aufgeben und den Flieger nach San Francisco erwischen. Bei dem ca. 4stündigen Inlandsflug hatten wir bestes Wetter und konnten die gesamte Zeit die Aussicht auf das Land unter uns geniessen. Na ja, bis auf die Rocky Mountains war außer vielen Feldern eigentlich nichts nennenswertes zu sehen. Pünktlich gelandet nahmen wir unsere Koffer entgegen (meiner wurde natürlich durchsucht) und wurden von Jens und Shirin (seiner Freundin) mit dem Wagen abgeholt. Auf der Fahrt in die Innenstadt konnten wir San Francisco schon einmal kurz auf uns wirken lassen, bevor uns in der Wohnung ein BBQ der Extra-Klasse erwartete, zu dem Ivo, der WG-Kollege von Jens und Wohnungsbesitzer, einige Freunde geladen hatte. Wir wurden ohne Umschweife in die Runde aufgenommen und nachdem Tina sich ihre Müdigkeit mit einer kalten Dusche weggewaschen hatte konnten wir bis 5 Uhr früh beim Feiern mithalten, bevor wir totmüde ins Bett fielen.

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2. Tag (So., 03.10.04):
SteinkunstDa wir ja nicht den ganzen Tag verschlafen wollten, hiess es um 10 Uhr morgens wieder raus aus den Federn. Das Frühstück (und vor allem den amerikanischen Service) genossen wir auswärts in der Fillmore Street. Es ist schon schade, dass die Deutschen es nicht schaffen, im Dienstleistungsgewerbe auch nur eine annähernd so gute Arbeit zu leisten.Segelschiff vor Sausolito Anschließend holten wir den Wagen und fuhren für einen Kurztrip über die Golden Gate Bridge nach Sausolito, wo wir uns unter all die anderen Touristen mischten. Da Shirin heute abreisen und am Nachmittag zum Flughafen musste blieb uns nur Zeit für einen kleinen Schaufensterbummel und einen Kaffee. Auf dem Rückweg nach Downtown ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, vom Aussichtspunkt einen Blick auf die komplette Golden Gate Bridge zu werfen. Sie präsentierte sich jedoch wie so häufig in Nebel eingehüllt. Na ja, wir hatten ja noch ein paar Tage Zeit, um einen perfekten Blick zu erwischen. Während Jens seine Freundin anschließend zum Flughafen brachte, horchten Tina und ich nocheinmal sorgfältig an der Matratze. Den Anreisetag noch immer in den Knochen ließen wir den Abend dann vor dem Fernseher bei einem kühlen Bier ausklingen.

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3. Tag (Mo., 04.10.04):
Der arme Jens musste ziemlich früh raus zur Arbeit, während wir es doch ein wenig ruhiger angingen. Heute Nachmittag stand der Empfang im Deutschen Generalkonsulat an, zu dem wir durch die German American Chamber of Commerce (GACC) geladen waren. Zu diesem Anlass hatten wir extra ein erstklassiges Outfit mit eingepackt.Streik der Hotelangestellten Nach dem Frühstück ging es aber erst einmal mit dem Bus zur Powell-Station, wo wir uns für 20$ ein Wochenticket gekauft haben. Jetzt gönnten wir uns einen entspannten Stadtbummel am Union Square entlang (natürlich nicht ohne durch den Disney-Store zu stöbern) den Nob Hill hinauf zur Grace Cathedral. An jedem größeren Hotel (und davon gibt es auf dem Weg eine Menge) streikten Hotelangestellte wegen geänderter Sozialbedingungen. Auf der anderen Seite ging es den Nob Hill wieder hinunter, am Cable Car Museum vorbei hinein in das bunte Treiben von Chinatown.Bank in Chinatown Neben den Unmengen an Werbeschildern stachen hier vor allem die kunstvoll verzierten Strassenlaternen ins Auge. Tina war sich jetzt schin im Klaren, dass sie unbedingt ein chinesisches Kostüm haben wollte. Diesen Einkauf verschoben wir jedoch auf den Shopping-Tag. Am südlichen Ende von Chinatown angekommen führte uns unser Weg anschließend über die Market Street hinweg zum Yerba Buena Garden, von wo man einen tollen Blick über den Financial District und auf das Museum of Modern Art hat. Gegen 13 Uhr holten wir Jens von der Arbeit ab und aßen am Hafen im Ferry Building zusammen zu Mittag.Museum of Modern Art Während Jens anschließend noch weiterschuften musste, schlenderten Tina und ich noch ein wenig an der Market Street entlang, bevor wir mit dem Bus nach Hause fuhren und uns in aller Ruhe für den Empfang frisch machten und umzogen. Für den normalen San Francisco-Alltag völlig overdressed ging es mit dem Bus zurück zur GACC, wo wir uns mit René (Chef der GACC in San Francisco), Jens und zwei weiteren Angestellten trafen und uns die Taxen zum Deutschen Generalkonsulat teilten. Der Empfang fing genauso steif an, wie wir uns das vorgestellt hatten. Neben etlichen in San Francisco lebenden Deutschen war sogar eine Delegation aus Deutschland eingeflogen worden (unter anderem der Wirtschaftsminister von Niedersachsen). Amüsieren konnte man sich anfangs nur über ein paar wirkliche skurrile Leute, aber da bei dem Empfang alles umsonst war (vor allem der Alkohol) wurde die Atmosphäre mit der Zeit immer ungezwungener und wir lernten etliche nette Leute kennen. Im Großen und Ganzen eine wirklich gelungene Party und nachdem am späteren Abend sämtliches Bier vernichtet war ging es mit einigen Leuten (Jens, René, zwei Konsuln, dem Korrespondenten des 'Spiegels', etc.) weiter in die 'Upper-Class'-Bar Matrix Fillmore, welche angeblich früher mal dem amtierenden Bürgermeister von San Francisco gehört hat. Eine schöne Bar mit offenem Kamin in der Mitte aber den schlechtesten Cocktails, die ich seit langem getrunken hatte. Irgendwann in der Nacht fuhren wir mit dem Taxi nach Hause und schliefen nach einem letzten Absacker zufrieden ein.

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4. Tag (Di., 05.10.04):
Heute zogen wir wirklich früh los, weil ich eine umfangreiche Stadtbegehung geplant hatte.The Cannery Mit dem Bus ging es erst zu einer Kurzbesichtigung der City Hall und anschließend direkt weiter zu Fishermans Wharf, einer der Touristen-Sammelpunkte von San Francisco. Offensichtlich waren wir jedoch zu früh dran, denn die meisten Läden öffnen erst gegen 10 Uhr. Wir also (nach einigem Suchen) nix wie rein in ein gemütliches Restaurant und ein leckeres Frühstück gegönnt (Rührei + Krebsfleisch = Spitzenklasse!). Gut gestärkt bummelten wir durch die Cannery, eine zum Einkaufsmarkt umgebaute ehemalige Dosenfabrik, in der man nun unter anderem auch eine Teddyfabrik besichtigen kann.Seelöwen am Pier 39 Unser Weg führte uns weiter an den Piers entlang durch Fishermans Wharf, wo an jeder Ecke schmackhafte Krebs angeboten werden. Dabei machten wir selbstverständlich auch am legendären Pier 39 halt, wo sich den ganzen Tag über die Seelöwen auf den Holzplanken rekeln. Es mach wirklich Spass, sich die Machtkämpfe und Rangeleien der Tier für einige Zeit anzuschauen. Nach einem kurzen Shopping-Stopp im Hard-Rock Cafe machten wir uns auf den Weg zur Ecke Filbert und Sansome Street, wo am Ende der Gasse relativ unscheinbar die 377 Stufen der Filbert Steps hinauf zum Coit Tower beginnen. Ob nun hinauf oder hinab, den Gang über die Holzstufen sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn sie führen an traumhaft schönen Gärten entlang, bei denen man schnell vergisst, dass man sich eigentlich San Francisco befindet. Oben angekommen waren wir schweißgebadet und hatten uns eine Erholungspause mit tollem Ausblick auf den Russion Hill und die weltbekannten Serpentinen der Lombard Street redlich verdient. Die 'Crookedest Street' wollten wir uns natürlich auch aus der Nähe anschauen und folgten vom Coit Tower aus einfach der Lombard Street erst hinunter und anschließend wieder rauf. Auf dem Weg bis zu den Serpentinen verzauberten uns dabei rechts und links immer wieder traumhaft schöne Häuserfassaden. Das Steilstück der Lombard Street ist wegen seiner Bekanntheit natürlich ein weiterer Treffpunkt von Touristen und so mussten wir uns ein wenig Zeit nehmen, um ein paar schöne Fotos schießen zu können. Oben an der Hyde Street nutzen wir auch gleich die günstige Gelegenheit und sprangen an der Haltestelle auf ein Cable Car auf und fuhren die gesamte Strecke bis zur Market Street mit.Cable Car Eine solche Fahrt ist eine absolute Pflicht bei einem Besuch von San Francisco und wenn man einmal mitgefahren ist, weiss man auch warum :-) Danch genossen wir bei einer kleinen Pause das schöne Wetter und beobachteten das amüsante Treiben der Schachspieler.Painted Ladies Da wir nicht wussten, wie das Wetter in den nächsten Tagen werden sollte, wollten wir die herrliche Aussicht nutzen und fuhren mit dem Bus zum Alamo Square, von wo aus man einen einmaligen Blick auf die Häuserfassaden der Painted Ladies und die Skyline des Financial District hat. Anschließend starteten wir unseren zweiten Versuch und nahmen den Bus zur Golden Gate Bridge. Sie lag slbstverständlich schon wieder im Nebel! Das Wetter in der Bay ist halt etwas seltsam. Etwas gefrustet machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause und erledigten bei einem Zwischenstopp in Cow Hollow noch ein paar Einkäufe. Wir waren nach der ganzen Lauferei des heutiges Tages doch ziemlich kaputt, so dass wir nach dem Sushi-Abendessen und dem obligatorischen Absacker auch relativ früh ins Bett fielen.

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5. Tag (Mi., 06.10.04):
Heute wollten wir den Golden Gate Park unsicher machen und fuhren nach dem Frühstück voller Tatendrang los.Golden Gate BridgePalace of Fine Arts Zum Glück hatten wir von gestern keinen Muskelkater. Mit Blick auf den strahlend blauen Himmel änderten wir jedoch schnell unsere Meinung und wollten es nun ein drittes Mal mit der Golden Gate Bridge versuchen (sie konnte sich ja nicht immer vor uns verstecken). Diesmal hatten wir endlich Glück und konnten die Brücke in seiner ganzen Pracht bestaunen. Die Überquerung des Wahrzeichens zu Fuss war natürlich Pflicht. Auf der anderen Seite angekommen zog (natürlich) wieder Nebel auf und während Tina sich ausruhte, stieg ich zwecks Panoramabild den Hügel zum Aussichtspunkt hinauf. Wir hatten endlich was wir wollten und kehrten der Brücke nach dem langen Fussmarsch zurück für den Rest unseres Aufenthaltes den Rücken zu. Für eine Erkundung des Golden Gate Parks reichte nun die Zeit nicht mehr, also entschlossen wir uns für einen Besuch des Palace of Fine Arts und des Exploratoriums. Mit Blick auf den malerischen Gebäudekomplex ließen wir uns - wie auch ein Dutzend anderer Leute - unseren Proviant schmecken, bevor es in die Hallen des Exploratoriums ging. Unser Tagesglück blieb uns auch hier hold und wir konnten uns die 12$ Eintritt pro Person sparen (jeden 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt!).Sonnenuntergang über den Seal Rocks Die folgenden Stunden waren wir mit der Entdeckung der Physik beschäftigt. Dieses Museum ist einmalig, denn alle erdenklichen physikalischen Gesetze und Phänomene werden hier anschaulich in praktischen Versuchen zum Anfassen erklärt. Doch Vorsicht, das Exploratorium macht süchtig und man kann sich ohne Probleme einen ganzen Tag darin aufhalten! Irgendwann am Nachmittag schafften wir dann endlich den Absprung und fuhren an die Pazifikküste. Nach einem kurzen Rundgang durch den Sutro Heights Park bestellten wir uns noch eine Kleinigkeit im Cliff House und warteten anschließend auf die Dämmerung. Von dort hat man nämlich einen wunderschönen Blick auf die untergehende Sonne und auf die von Pelikanen und anderen Vögeln bevölkerten Seal Rocks. Ein langer, aber unvergesslicher Tag neigte sich dem Ende zu und wurde zu Hause mit ein paar Bierchen beendet.

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6. Tag (Do., 07.10.04):
Heute ist Tina-Tag, denn heute steht nur Shoppen auf dem Programm! Ein Tipp: Da man das in San Francisco besonders gut kann, sollte man seine Frau nie unbeaufsichtigt mit der Kreditkarte losziehen lassen :-)Rolltreppe im San Francisco Shopping Center Wie es scheint, hatten wir mit der Programmänderung gestern die richige Entscheidung getroffen, denn heute war der Himmel wieder einmal bewölkt. Die Einkaufstour starteten wir direkt an der Powell-Station im San Francisco Shopping Center, wo es kurvenführende Rolltreppen gibt. Der nächste Stopp war ein Shoe Pavillion, wo es Markenschuhe zu extrem günstigen Preisen gab (vor allem bei dem starken Euro). Anschließend ging es weiter am Union Square im Levis Store und der Weihanchtsabteilung von Macy's. Das in Amerika Kitsch gross geschrieben wird ist ja hinreichend bekannt, aber so gross? Dort gab es für wirkliche jede Vorliebe einen geschmückten Weihnachtsbaum (Wilder Westen, Hawaii, Indien, Seefahrt, Babys, usw.).Embarcadero Center Mittlerweile war es auch schon Mittag und wir gingen mit Jens im Embarcadero Center im Fuzio Essen. Diesen kleinen Laden mit seinen erstklassigen Salaten und der Pasta kann ich wirklich nur empfehlen! Frisch gestärkt schlenderten wir weiter ziellos durch die Strassen auf der Suche nach schönen Klamotten für Tina. Fündig wurden wir schließlich bei GAP (spätestens jetzt muss man der Frau die Kreditkarte wegnehmen!). Ich lehnte mich in aller Ruhe in einem Sessel zurück, während Tina ausgiebig rumstöberte.Auf der Market Street Mit einigen Tüten mehr bepackt ging es irgendwann weiter zu Diesel. Die Inneneinrichtung muss ein Mann gemacht haben, denn in jeder Etage gibt es hier eine gemütliche Sitzecke für müde Männer. Mein Kompliment! Den nächsten längeren Zwischenstopp legten wir in einem Halloween-Superstore ein und waren fasziniert, was für verrückte und ausgefallen Kostüme man in Amerika alles bekommt. Hier musste natürlich eine Menge ausprobiert werden :-) Auf unserem weiteren Weg durch die City landeten wir noch einmal bei GAP (San Francisco hat 3 oder 4 davon), wo ich mich wieder mal für einige Zeit zurücklehnen konnte. Irgendwann am späten Nachmittag hatte der Shopping-Wahnsinn dann endlich ein Ende und wir fuhren zurück nach Hause. Am Abend zogen wir mit Jens schließlich noch los in eine Kneipe in Cow Hollow, wo wir zusammen mit René mächtig einen draufmachten. Auch hier fiel es wieder mal nicht schwer, eine Menge Leute kennenzulernen. Irgendwann in der Nacht schafften wir es dann ziemlich abgefüllt nach Hause, um direkt ins Koma zu fallen.

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7. Tag (Fr., 08.10.04):
Langes Ausschlafen und ein Katerfrühstück waren die ersten Taten des Tages.Brücke im Golden Gate Park Der strahlend blaue Himmel lud aber förmlich dazu ein, die Erkundung des Golden Gate Park heute nachzuholen. Um die vielen Weg-Kilometer im Park ohne allzu große Anstrengung meistern zu können, liehen wir uns am Osteingang des Parks Fahrräder aus.Bisons im Golden Gate Park Die Trekking-Räder waren in erstklassigem Zustand, was den Preis von 10$ pro Stunde bzw. 30$ pro Tag meines Erachtens jedoch nicht rechtfertigt. Hinzu kam, dass im Park selber dann auch viele der Wege mit dem Fahrrad nicht befahren werden durften. Weil man auf den durch den Park führenden Strassen nicht viel von der Landschaft mitbekam, folgten wir auch relativ schnell den kleinen Trampel- und Reitpfaden, die überall querfeldein führten. Weil mittlerweile wieder Nebel aufgezogen war, beschränkte sich unser Ausblick am Ocean Beach gegen Mittag auch auf wenige hundert Meter. Nach einer kurzen Pause führte uns unser Weg vorbei an der Windmühle und den Bisons zurück nach Osten zum japanischen Teegarten. Für die 3,50$ Eintritt (ab 17 Uhr ist der Eintritt übrigens frei!) verschnauften wir - bei mittlerweile wieder besserem Wetter - in der wunderschönen und detailverliebten Gartenanlage mit Pagoden, Wasserfällen und typisch japanischen Bäumen.Im japanischen Teegarten Anschließend fuhren wir zurück zum Fahrradverleih und mit dem Bus nach Hause. Unsere Übermüdung, das wechselhafte Wetter und der Restalkohol sorgten wohl dafür, dass wir insegsamt nicht allzu begeistert vom Golden Gate Park waren (mit Ausnahme des japanischen Teegarten). Wir entschlossen uns als kleines Dankeschön für Ivo und seine Freundin ein leckers Abendessen zu zaubern und fuhren deswegen zum Großeinkauf in den nächsten Safeway-Supermarkt, wo es wirklich alles zu kaufen gab, was das Herz begehrte. Für die nächste Stunde verbannten Tina und ich die anderen aus der Küche und widmeten uns ganz dem Kochen. Nach dem (hoffentlich gelungenem) Abendessen verfielen wir alle in eine kollektive Müdigkeit und hauten uns nach ein paar Drinks aufs Ohr.

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8. Tag (Sa., 09.10.04):
Unser letzter Tag in San Francisco brach anTransamerica Pyramid :-( Um die letzte Chance zum Shoppen zu nutzen fuhren wir nach dem Frühstück zusammen mit Jens in die City nach Chinatown und kauften für Tina einen chinesischen Anzug. Von dort aus ging es nach Little Italy (North Beach) ins Caffe Trieste, wo auch schon Bill Cosby des öfteren seinen Kaffee genossen hat. Dieser Laden ist mein absoluter Geheimtipp für den Koffeinschub zwischendurch! Putzmunter setzten wir unseren Weg fort runter nach Fishermans Wharf. Heute begann die Flottenwoche und so war eine Unmenge von Leuten auf den Beinen, um die vielen Schiffe und die Flugshow zu bewundern. Wir gingen dem ganzen Rummel erst einmal aus dem Weg und gönnten uns endlich die schmackhaften Riesenkrebse, die überall angeboten wurden.Frische Krebse Anschließend kämpften wir uns weiter durch die Menschenmassen die Piers entlang Richtung Ferry Building und kehrten schließlich im 'Pier 23' ein, einem bei jungen Leuten angesagten Club direkt am Wasser, in dem coole Musik gespielt wird. Hier verbrachten wir den Rest des Nachmittags entspannt bei ein paar Bierchen. Irgendwann musten wir jedoch leider nach Hause, um für morgen unsere Koffer zu packen :-( Am liebsten wollten wir noch ein paar Tage bleiben. Am Abend endete unsere San Francisco-Reise wie sie auch begann - mit einem Barbeque. René kam nämlich mit seiner Frau und ein paar Freunden zum Grillen vorbei. So hatten wir wenigstens noch Gelegenheit, um ordentlich Abschied zu Feiern und genossen zu guter Letzt vom Dach aus den Blick auf San Francisco bei Nacht.Dämmerung über dem Financial District Als wir irgendwann erschöpft im Bett lagen, waren Tina und ich uns einig, dass uns diese Stadt und die letzte Woche immer in Erinnerung bleiben würde.

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9. Tag (So., 10.10.04):
Am Rückreisetag mussten wir ziemlich früh aufstehen und die letzten Sachen packen. Nach einer Tasse Kaffee fuhr Jens uns zum Flughafen, wo wir leider endgültig Abschied nehmen mussten. Nach einem kurzen Check-In warten wieder etliche Sunden Flug mit Zwischenlandung in Cincinnati auf uns, bevor wir am Montag morgen wohlbehalten in Frankfurt landeten. Die Rückfahrt brachten wir auch noch schnell hinter uns, bevor wir ziemlich kaputt den Rest unseres letzten freien Tages faul auf dem Sofa verbrachten. Urlaub ist doch schon etwas schönes :-)