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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Tiwanaku, La Paz, Sajama-Nationalpark Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Ein Leben zwischen Anden und Tiefland


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Sajama-Nationalpark


Ein echter landschaftlicher Leckerbissen ist der eindrucksvolle Vulkan Sajama an der Grenze zu Chile, der unbedingt einen Abstecher lohnt, zumal die neue Teerstraße die Anreise erheblich erleichtert. Wer früh startet und einen langen Fahrtag nicht scheut, der kann dies sogar als Tagesausflug ab La Paz planen. Wer will, kann aber auch vor Ort an einem malerischen See zelten bzw. in der dortigen Militärkaserne um Asyl bitten (für ein paar Lebensmittel ohne weiteres möglich).

Der Vulkan Sajama, höchster Berg BoliviensVon La Paz aus fährt man Richtung Süden bis nach Patacamaya, wo am Ortsanfang die neue Straße nach Chile abbiegt und nach ca. 150 km am Vulkan Sajama vorbeiführt. Zunächst geht die Fahrt durchs herbe AlTipplano, aber schon bald bietet sich ein erster Blick zum schneebedeckten Vulkangipfel, der mit 6542 m der höchste Berg Boliviens ist. Nach und nach ändert sich die Landschaft und das rötliche Sedimentgestein, von Wind- und Regenerosion zerfressen, bildet hier eine bizarre Mondlandschaf, die tolle Fotomotive bietet. Bald gibt es jedoch nur noch ein Thema: den Sajama. Die Straße passiert links den Gipfel und führt durch den 1939 gegründeten Sajama-Nationalpark.

Nach rechts zweigt eine 12 km lange Piste ins gleichnamige Dorf ab, wo sich ein Verwaltungsposten des Nationalparks befindet. Hier kann man sich über die Möglichkeiten für die Besteigung des Gipfels informieren.Alte Kirche in Tomarapi Für erfahrene Bergsteiger bieten sich zwei Routen an, die jeweils vier Tage in Anspruch nehmen und wegen der enormen Höhe sehr anspruchsvoll sind.

Mit einem geländegängigen Fahrzeug ist jedoch auch eine Rundfahrt um den Vulkan möglich. Eine botanische Besonderheit dieser Gegend sind neben den yareta-Polstern, die an mit Moos bedeckte Felsen erinnern, die quenua-Bäume. Sie wachsen am Hang des Vulkans bis in Höhen von 5200 m und bilden dabei den vielleicht höchsten Wald der Welt. Ein weiteres tolles Fotomotiv bietet die hübsche, schneeweiße Kirche im Dorf Tomarapi. In dem See zu Füßen des Vulkans finden sich auch häufig große Gruppen von Flamingos ein und obendrein hat man einen atemberaubenden Blick auf die Doppelvulkane Parinacota und Pomerape, die sich bereits auf chilenischem Boden befinden.




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