Startseite Zurück zur Kontinentauswahl Kleines Land - Ganz gross Der Schmetterling der Französischen Antillen Land der unbegrenzten Möglichkeiten
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Kleines Land - Ganz gross


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Nationalpark Manuel Antonio


Rechnet man die ca. 55.000 ha Meeresfläche nicht mit ein, so ist der Nationalpark Manuel Antonio mit seinen gerade einmal 683 ha Landfläche einer der kleinsten Nationalparks überhaupt in Costa Rica.Karte des Nationalpark Manuel Antonio Die zum Park gehörenden 12 kleinen Inseln bieten zwar kaum Vegetation, sind aber ein wichtiges Rückzugsgebiet für viele Seevögel. Aber schon alleine wegen seiner traumhaften Bilderbuchstrände - die zu den schönsten ganz Costa Ricas gerechnet werden - ist der Nationalpark Manuel Antonio einer der beliebtesten und meistbesuchten Parks des Landes. Die einmalige Lage garantiert beim Besuch eine schöne Verbindung aus Naturerlebnis und Badevergnügen. Je nach Saison und Wochentag sollte man sich daher auf einen beachtlichen Besucheransturm einstellen. Um die Natur wenigstens ein klein wenig vor den Menschenmassen schützen zu können, wird die Besucherzahl daher auf 600 Personen (am Wochenende 800) beschränkt, was während der Hochsaison eine evtl. Reservierung nötig macht.

Der Nationalpark liegt ca. 7 km südlich der Kleinstadt Quepos, der man die Nähe zum Tourismusmagnet "Manuel Antonio" leider deutlich anmerkt. Gute Hotels findet man hier zwar kaum, dafür aber eine Menge Restaurants, Cafés und Kneipen. Je näher man dann entlang der Straße zum Park kommt, desto mehr reihen sich auch die Hotels und andere Unterkünfte aneinander, die sich die Lage in der Nähe des Parks jedoch teuer mitbezahlen lassen. Es gilt die Faustregel: Je näher ein Hotel am Parkeingang liegt, desto teurer ist es auch! Entlang dieser Zugangsstraße pendelt auch ca. alle 15 Minuten ein öffentlicher Bus.

Traumstrand mitten im NationalparkDie drei traumhaften Strände Playa Espadilla, Playa Blanca und Playa Puerto Escondido liegen alle innerhalb des Nationalparks und zählen deswegen zu den saubersten und naturbelassensten des ganzen Landes. Lediglich der nördliche Teil der Playa Espadilla ist der Öffentlichkeit zugänglich und weist vor allem am Wochenende ziemlich viel Betrieb auf. Dieser extreme Besucheransturm am Wochenende macht sich leider auch im Nationalpark bemerkbar und zieht umfangreiche Aufräumarbeiten nach sich, wodurch dieser Montags geschlossen bleibt. Ansonsten öffnet der Nationalpark Manuel Antonio (Eintritt: 10 USD) seine Pforten von Dienstag - Sonntag morgens um 8 Uhr und schließt nachmittags um 16 Uhr (bzw. 7-17 Uhr in der Hauptsaison). Die besten Tage für einen Besuch sind wahrscheinlich der Mittwoch oder Donnerstag, denn dann ist am ehesten mit weniger Besuchern zu rechnen (an den Wochenenden tummeln sich dort auch die Einheimischen und am Dienstag gehen viele, die am Montag nicht konnten).

KapuzineraffeUm in den Park zu gelangen, muß man bei Flut bzw. starkem Regen einen kleinen Flußlauf durchwaten oder sich gegen eine kleine Gebühr (1 USD) mit einem Boot übersetzen lassen. Wer lieber mit einem Guide (halte ich persönlich nicht für nötig) durch den Park gehen möchte, der hat am Eingang die freie Auswahl (ca. 10 USD), denn dort bieten etliche von Ihnen ihre Dienste an.Leguan im Nationalpark Der Nationalpark Manuel Antonio ist aber nicht nur wegen seiner weißen Strände und dem klaren Wasser so beliebt, sondern auch wegen der unmittelbaren Nähe dieser Strände zur Regenwaldvegetation. Direkt hinter den Stränden liegen die Wanderwege des Nationalparks, auf denen man nicht nur eine beeindruckende Fauna, sondern z.B. auch Brüll-, Kapuziner- und Totenkopfäffchen, Leguane, Nasenbären und Faultiere endecken kann. Diese Wanderwege durch den Park haben unterschiedlicher Länge, sind allesamt sehr gut beschildert und ohne große Anstrengungen zu bewältigen. Man sollte sich für die Erkundung der Pfade ruhig viel Zeit lassen, denn es gibt hier wirklich eine Menge zu entdecken! Wer auf der Suche nach den seltenen Totenkopfäffchen ist, der muss sich schon weiter in das Gebiet des Nationalparks hineinbegeben (Sendero Puerto Escondido und Sendero El Mirador). Entlang des breiten Sendero El Perezoso gibt es - wie der Name ja schon sagt - normalerweise auch einige Faultiere in den Wipfeln der Bäume zu entdecken.

Bei der Erkundung des Nationalparks gilt es aber auf jeden Fall ein paar Verhaltensregeln zu beachten.
1. Man sollte auf gar keinen Fall irgendwelche Tiere (vor allem keine Affen!) füttern, auch wenn diese (unnatürlich) zutraulich sind. Sie werden dadurch - bzw. sind es bereits schon extrem - in ihrem natürlichem Verhalten zur Futtersuche gestört und können sogar agressiv werden. Wer beim Füttern erwischt wird, der fliegt sofort aus dem Park.
2. Im Park stehen Duschen bereit, um sich nach einem ausgiebigen Bad abwaschen zu können. Dabei sollte man nicht vergessen, dass man sich in einem Nationalpark befindet und deswegen auf die Verwendung von Seife und Shampoo verzichten.
3. Wer im klaren Wasser baden oder schnorcheln möchte, der sollte unbedingt auf gefährliche Meeresströmungen achten, insbesondere an der Playa Espadilla. Sicherheitshalber erst gar nicht weiter rausschwimmen.
4. Gerade in Strandnähe kommt der giftigen Manzanillobaum (s. Hinweisschilder am Parkeingang) vor, den man unter gar keinen Umständen berühren sollte.




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