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Erlebnis-Zoo Hannover


Der Erlebnis-Zoo Hannover ist mit seinen großen Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren zu einem der führenden Zoos in Europa geworden. Unter dem Motto: "Nur was Menschen kennen, können Sie lieben. Nur was Menschen lieben, werden Sie schützen!" wurden europaweit einzigartige Erlebniswelten geschaffen, die "tierisch begeistern".

Anfahrt zum Zoo Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover
Adenauerallee 3
30175 Hannover
Tel: 0511 28074163
info@zoo-hannover.de



Öffnungszeiten:
01.03.03-25.10.03: 09:00 bis 18:00 Uhr
26.10.03-29.02.04: 10:00 bis 16:00 Uhr



Tageskarte: 15,50 EUR
Kinder (4-17 Jahre): 11,50 EUR
Kinder unter 4 Jahre: frei


Der 'alte' Zoo ist nur noch teilweise erhalten und machte Platz für eine einzigartige Erlebniswelt, die in Deutschland seinesgleichen sucht. Fünf Themenbereiche - von denen bereits vier verwirklicht worden sind - unterteilen den Erlebnis-Zoo in einzigartige Landschaften. Man fühlt sich eigentlich gar nicht mehr wie in einem Zoo sondern vielmehr wie in einem Erlebnis-Park der Marke Disneyland, wo auf kleinste künstlerische Details geachtet worden ist. Bei den vielen Kuriositäten, die man Wegesrand entdecken kann, werden die Tiere schon 'fast' zur Nebensache. Im folgenden werden diese Themenbereiche genauer beschrieben.
Überblick über den Erlebnis-Zoo Hannover (zum Vergrößern anklicken)
Auf zu neuen Ufern und Entdeckungen entlang des Sambesi, wo man mit Löwen, Giraffen, Flusspferde, afrikanische Savanne und Steppe beinahe ganz Afrika an einem Tag erlebt.Handzahme PelikaneFlamingos am Sambesi Ob man zu Fuß über den Livingstone-Pfad wandert oder die abenteuerliche Bootsfahrt auf dem Sambesi unternimmt und der Tierwelt vom Wasser aus nah kommt, es ist auf jeden Fall ein spannendes Abenteuer. In der Savanne teilt sich eine Zebraherde die weitläufige Steppe mit Gazellen, Antilopen und Rothalsstraußen, die sich bis auf wenige Schritte heranwagen und die Besucher beäugen. Stundenlang kann man in diese Erlebniswelt abtauchen und in Gedanken auf Afrikareise gehen. Für die Kleinen gibt es Abenteuerpfade, auf denen sie über Baumstämme und Hängebrücken hinweg und durch Sandkuhlen hindurch ihren eigenen Weg suchen können. Schon von der abenteuerlichen Hängebrücke aus ist die weitläufige Uferlandschaft einzusehen. Nur wenige Schritte weiter ergießt sich ein rauschender Wasserfall in den Sambesi, an dessen Ufer der Flamingoschwarm und lustige handzahme Pelikane fischen. Das "tonnenschwere Erlebnis" erwartet die Gäste jedoch in einem Ausläufer des Flusses: 650 Kubikmeter klares Wasser, welches mit modernster Technik aufbereitet wird (400 Kubikmeter Wasser werden stündlich gereinigt!) lassen die Flusspferd-Herzen höher schlagen. Denn hier können die dickhäutigen Vegetarier auf dem Flussgrund prima Verdauungsspaziergänge unternehmen und die Besucher können dabei zusehen. In der kühleren Jahreszeit werden die Flusspferde den kuscheligen Innendienst vorziehen, wo man sie in einer Höhle durch große Glasscheiben beim Tauchgang beobachten kann (ein in Europa einzigartiges Schauspiel).Kronenkranich am FlussGiraffen fast zum Anfassen Inmitten der Sambesi-Landschaft ist ein bunter Dorfplatz mit Handelsstation und Café entstanden. Hier starten die Handelsboote der Smith & Johnson Company (Bootsfahrt von März bis November). 18 Boote - jedes für sich ein mit viel Liebe zum Detail in Handarbeit gestaltetes Einzelstück - transportieren die Besucher durch Afrika. Die abenteuerlich anmutenden Boote wurden exklusiv für den Erlebnis-Zoo Hannover gefertigt. Die Reise auf dem Sambesi dauert ca. zwölf Minuten und ist natürlich schon im Eintrittspreis enthalten. Sanft gleiten sie flussabwärts und nichts stört den Blick auf das bunte Tierleben am Ufer. Die Flusspferdherde ist zum Greifen nahe und nur einen Steinwurf entfernt äsen Addax und Dorkas-Gazellen, Giraffen und Springböcke am Flussufer. Imposante Nashörner suhlen sich im Uferschlamm. Kaum zu glauben, dass nur ein Geröllstreifen die tonnenschweren Tiere davon abhält, mit ins Boot zu steigen. Etwas abseits des Sambesi regiert der "König der Tiere" von einem roten Felsplateau aus sein Reich. Wachsam haben die Löwen die Giraffen in der Nachbarschaft im Blick und beobachten jeden Schritt ihres "potentiellen Mittagessens".
Bruchlandung im Dschungel
Auf dem weiteren Weg durch den Erlebnis-Zoo findet man sich irgendwo im Innern des indischen Subkontinents in einem Dschungel-Palast wieder. Elefanten im Dschungel-PalastEine überwältigende Palastruine, der einst prächtige Innenhof, grün überwucherte Mauern, Wasserspiele und Aquädukte, alles seit Generationen verlassen und dem Verfall preisgegeben. Wände bröckeln und Decken scheinen jeden Moment einzustürzen. Hier hat sich die Natur ihr Reich zurückerobert.Elefanten im Dschungel-Palast Auf 12.000 Quadratmetern ist im Herzen des Tierparks ein Paradies für Tiere entstanden, die ihren natürlichen Lebensraum in Asien haben. Die Kulisse ist malerisch, das Konzept dahinter ausgeklügelt. Hier, wo jahrhundertealte Ruinen die Baumkronen überragen, residieren nun andere "hohe Tiere": Elefanten, Tiger, Leoparden, Hulman-Affen und Barasingha-Hirsche sind die neuen Herrscher im Dschungelpalast. Man kann sich einem "Aha-Effekt" beim Betreten der Anlage nicht verwehren. Zwei riesige Torwächter - Elefanten aus Stein - bewachen das imposante Portal.Hulman Ein Aquädukt überspannt den Eingangsbereich und teilt ihn vom Garten des Palastes mit seinen Brunnenanlagen und Wasserbecken ab, der nun Schritt für Schritt seine Schönheit enthüllt und den Blick auf die Fassade des ehemaligen Fürstenwohnsitzes freigibt. Über eine Kaskade plätschert Wasser, das sich in ein großes Becken ergießt. Von einem Sitzplatz auf der Palastterrasse hat man alles im Blick. Die Gestaltung der Anlage erfüllt alle Voraussetzungen einer zoologisch zukunftsweisenden Tierhaltung. Sie bietet insbesondere optimale Voraussetzungen, um an alte Erfolge des Hannover Zoo in der Elefantenzucht anknüpfen zu können. Der Dickhäuter-Familie hat jetzt dreimal mehr Platz als in ihrem alten Gehege.Statue im Dschungel-Palast Sie kann auch über großzügige Dusch- und Badestellen, eine üppige Lehmsuhle und einen separaten Mutter-Kind-Bereich verfügen. Vor der Haupthalle, die jetzt als Basar genutzt wird, führt der Weg auf eine Panoramaplattform, von der sich das Geschehen in der Elefantenanlage und dem Mutter-Kind-Gehege bestens beobachten lässt. Nebenan lebt jetzt eine interessante Wohngemeinschaft: Goldene Barasingha-Hirsche, die sich mit den Hulmans, den heiligen Affen Indiens, ein fast 1000 Quadratmeter großes Areal teilen. Die flinken Turner können sich in den Mauerresten ungestört austoben. In direkter Nachbarschaft haben die Tiger ihr Terrain erobert, einen "verfallenen" Seitenflügel des Dschungel-Palastes, dessen Decke eingestürzt ist. Wer den Weg über eine Holzbrücke wagt, kann den Großkatzen sehr nahe kommen. Eine zweite Großkatzenart - die Leoparden - haben sich in den rückwärtigen Bereich des Palastes zurückgezogen.
Im Dschungel verschollen
Mehr als nur ein markanter Punkt in der Zoo-Landschaft 58 Meter über dem Wasserspiegel ist der Gorillaberg ein Ereignis für sich.Auf dem Gorillaberg Europas schönste Anlage für Menschenaffen begeistert seit Pfingsten 1996 die Gäste des Erlebnis-Zoo Hannover. In einer Rekordbauzeit von nur fünf Monaten ist zwischen Urwaldhaus, Robbenanlage und Streichelwiese diese einzigartige Erlebniswelt entstanden, in der sich Gibbons und Gorillas wie zu Hause fühlen. Ihr Wohlbehagen lässt sich am Nachwuchs ablesen. Innerhalb der letzten Jahre wurden gleich fünf gesunde Gorilla-Babys geboren. Am Fuße des Gorillaberges begrüßen die Gibbons ihre Gäste.Noch immer verspielt Die mitunter lautstarken Klettermaxe haben ihr Revier auf einer grünen Insel bezogen. An Lianen können sie sich austoben oder über einen Stamm den Rückzug in die eigenen "vier Wände" antreten. Hier beginnt auch der "Evolutionspfad", der die beiden Hauptattraktionen thematisch verknüpft. Fußspuren erzählen die Evolutionsgeschichte einmal ganz bodenständig.Leben auf dem Gorillaberg Im sanften Anstieg - entlang an Bachläufen, durch Schluchten und über Brücken - macht der Evolutionspfad ein wesentliches Kapitel der Menschheitsgeschichte erlebbar. Originalgetreu nachgebildete archäologische Ausgrabungsstätten, szenische Bilder steinzeitlicher Begräbnisrituale und natürlich erläuternde Informationstafeln erinnern daran, dass es in grauer Vorzeit einen gemeinsamen Stammbaum von Menschen und Menschenaffen gegeben hat. Im Zentrum der 7500 Quadratmeter großen Anlagen befindet sich das Freigehege der Gorillas. In eine Felsenhöhle eingelassene Panoramafenster geben den Blick frei auf eine traumhafte Natur-Kulisse, die mit ihrer üppigen Vegetation und mit plätschernden Bächen Erinnerungen an die ostafrikanische Heimat der "sanften Riesen" weckt. Am Rande des Geheges ergiessen sich aus vier Metern Höhe die Fluten eines Wasserfalls über Felsspalten.
Tropenvögel im Urwaldhaus
Mit Elefanten Seilziehen, mit Seelöwen um die Wette Luft anhalten - im Erlebnis-Zoo Hannover zeigen die Tiere ihre einzigartigen Talente. In der Show Arena werden unter dem Motto "Alle Tiere sind Stars" unterschiedliche Shows gezeigt, bei denen die Tiere im Mittelpunkt stehen und den Zuschauer ihren Fähigkeiten vorführen. Wer möchte nicht gerne einmal Landeplatz für einen Greifvogel sein oder einen elefantösen Elfmeter-Schuss halten? In der Show-Arena ist dies möglich.Vorführung in der Show Arena Bei der Show "Auf den Schwingen des Adlers" erklingt Winnetou-Musik, der Eingang zum Indianerzelt öffnet sich und die Zuschauer erleben eine faszinierende Tiervorführung, bei der Turmfalken, Schnee-Eulen und Weißkopfadler - das Wappentier der USA - majestätisch über ihre Köpfe hinwegfliegen. Die "Schlangen Show" ist wohl für etwas starke Nerven. Diese Reptilienshow zeigt Ihnen riesige Schlangen aus nächster Nähe. Eine vier Meter lange Schlange schleicht in Richtung Besucher und zehn mutige Kinder lassen sich den glatten Tigerpython über die Beine rieseln. Aber auch an anderen Orten des Erlebnis-Zoo Hannover werden Tiershows vorgeführt. Bei der "Parade der Dickhäuter" marschieren die Elefanten wie in Disneys Dschungelbuch durch den Dschungel-Palast, den Schwanz des Vordermannes fest im Rüssel. Wie stark ein Elefant ist, zeigt sich beim Seilziehen, denn bislang konnte niemand das kleinste Rüssseltier der hannoverschen Elefantenriege zum Stehen bringen. Diese Show ist gerade für die kleinen Besucher eines der vielen Highlights. In einem anderen Teil des Geländes schwimmen die Kalifornischen Seelöwen pfeilschnell durch das Wasser, fangen gekonnt Bälle und tauchen elegant wie Perlfischer. Für viel Fisch bekommt der Tierpfleger sogar ein Küsschen von dem mächtigen Seelöwen, bevor das 200-Kilo-Tier sich von der hohen Plattform in die Fluten wirft.

Auf über 8000 Quadratmetern wird mit Meyers Hof ein Stück Niedersachsen, wie es einmal war, wieder lebendig. Der Hahn kräht aus vollem Halse, Familie Schwein suhlt sich genüsslich im Schlamm, niedliche Ponys und schwarzbunte Kühe grasen auf der Weide und freche Gänse watscheln den Besuchern neugierig entgegen. Landidylle pur zwischen blökenden Schafen, frechen Gänsen und glücklichen Kühen. Sieben historische Fachwerkbauten - Backhäuschen, Spieker und Zooschule - wurden andernorts abgetragen und zu einem idyllischen Dorf zusammengefügt. Die knarrigen Eichenbalken der historischen Fachwerkhäuser haben bereits über 400 Jahre auf dem Buckel. Das älteste Gebäude, der Stall Bröckel, stammt aus dem Jahre 1547. Das Fachwerkhaus, aus dessen Klassenfenstern Schulkinder auf Gänse, Schafe und Hühner blicken können, wurde ursprünglich von Moorkolonisten gebaut. Als es im weichen Untergrund zu versinken drohte, wurde es abgetragen und wird hier als Zooschule wieder errichtet. Fünf Tage die Woche findet hier außerschulischer Naturkundeunterricht statt. Meyers Hof bietet selten gewordenen, weil "wirtschaftlich uninteressanten" Haustierarten Unterschlupf, wie z. B. den Skudden, ostpreußischen Schafe mit kratzigen Wolle, den kleinen friesischen Schwarzbunten, die nur Milch geben, wenn sie ein Kalb führen oder den Rotbunten Husumer Protestschweine, die ihren Namen der rot-weißen Fellfärbung ihrer Ferkel verdanken, die an die Flagge der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein erinnert. Für Kinder ist dies wie Urlaub auf dem Bauernhof. Wenn Bauer Meyer morgens seine Schweine füttert, dürfen kleine Helfer ihn dabei unterstützen. Auf der Streichelwiese freuen sich Ziegen und Schafe aufs Streicheln und Striegeln, und hinter jeder Ecke lässt sich etwas Neues entdecken. Hier befindet sich auch der bei den Kindern immer beliebte Streichelzoo.Plan der Yukon-Bay

Der fünfte Themenbereich, die Alaska-Landschaft Yukon-Bay, befindet sich noch in der Planungsphase und wird erst in einigen Jahren fertig gestellt sein. Dort werden dann Karibus, Wölfe, Eisfüchse, Eisbären, Pinguine und Seebären einen Platz finden. Die größte Attraktione der Yukon-Bay soll die Unterwasserwelt werden, die man dann durch große Glasscheiben beobachten kann. Ein Modell dieses Themenbereichs kann man aber jetzt schon vor dem Dschungel-Palast bestaunen.

Stündlich verschwinden durch illegale Jagd, Vergiftung und Vernichtung von Lebensraum drei Tier- und Pflanzenarten von unserer Erde. Zoos weltweit versuchen, das Sterben aufzuhalten. Mit speziellen Erhaltungszucht-Programmen und Auswilderungsprojekten setzen sie sich für die Rettung bedrohter Tierarten ein. Der Erlebnis-Zoo Hannover ist an 18 europäischen Zuchtprogrammen beteiligt und kämpft besonders für den Erhalt von Addax-Antilopen (bereits 76 Tiere von hier wurden nach Nordafrika ausgeflogen) und Drills (hier lebt dir größte Drill-Gruppe außerhalb Afrikas).




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