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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Chutes de Moreau, Soufrière - Die Vulkantour, Chutes du Carbet, Pointe des Châteaux Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Der Schmetterling der Französischen Antillen


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Chutes du Carbet


Wem der Weg zu den Chutes de Moreau zu anstrengend ist oder wer von Wasserfällen einfach nicht genug bekommen kann, der ist bei den Carbet-Wasserfällen gerade richtig. Dieser ebenfalls 3-stöckige Wasserfall ist bequem mit dem Auto und einem kleinen Fussmarsch zu erreichen - zumindest einer von den dreien :-)

Von Osten her führt die Bergstrasse D4 ab Saint-Sauveur an das Soufrière-Massiv und damit an die Chutes du Carbet heran. Die ca. 8 km lange Strecke überwindet 600 Höhenmeter und ist schon alleine ein Erlebnis. Man durchquert dabei ausgedehnte Bananenfelder, gelangt ins Anbaugebiet der Habitation Grande-Chasse, taucht in der Nähe des verborgenen Grand Etang in den Urwald ein und schraubt sich noch 200 m höher durch einen dichten Tunnel aus Bambus und Farnen. Am Parkplatz angekommen wird man von einem wahren Touristenrummel und zahlreichen Verkaufsständen überrannt. Man merkt sofort, dass es sich hierbei um die bekanntesten Wasserfälle von Guadeloupe handelt und mit bis zu 500.000 Besuchern pro Jahr sind sie sogar die meist besuchte Sehenswürdigkeit auf der Insel.

Stamm eines UrwaldriesensOberhalb des Parkplatzes drängen sich die Fotografen meistens um eine Sichtlücke (nur bei wirklich schönem Wetter vorhanden), durch die man die zwei ersten Wasserfälle übereinander stehen sieht. Im Gegensatz zu den Chutes de Moreau liegen die Wasserfälle hier deutlich weiter auseinander. Nach dem obligatorischen Foto beginnt hier auch der Spazierweg (ein solcher ist er wirklich) zum 110 m hohen zweiten Wasserfall, Der zweite Wasserfallden man über Treppen, Brücken und Geländer selbst als ungeübter oder schlecht beschuhter Tourist bereits nach 20 Minuten erreicht. Aus Sicherheitsgründen kann man leider seit 2005 nicht mehr ganz bis zum Wasserfall hinunter, sondern darf dem Weg nur noch bis zur Hängebrücke kurz vor dem Wasserfall folgen. Ein toller Anblick sind die Chutes du Carbet jedoch auch von hier.

Genau kurz nach dieser Holzbrücke gibt es eine markierte Kreuzung. Wer die anderen beiden Wasserfälle (lohnenswert ist eigentlich nur der erste und mit 119 m der höchste) ebenfalls bestaunen will, hält sich an dieser Stelle nach rechts. Bei einer erneuten Gabelung muss man sich nun zwischen dem ersten (links) und dritten (rechts) Wasserfall entscheiden. Wer dem Pfad nach links folgt, muss sich auf einen ca. 2stündigen anstrengenden Aufstieg gefasst machen und sollte dies nur mit wirklich gutem profilreichem Schuhwerk tun. Empfehlenswert für diese Strecke ist auch ein Handtuch und reichlich Insektenschutzmittel :-) Wer gar nicht genug bekommen kann, sollte noch 3 Stunden dranhängen und sich an den Aufstieg bis zum Gipfel des Vulkan Soufrière machen. Eine Rückfahrmöglichkeit ist dort oben eigentlich immer gegeben.




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