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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: The Peak, Tempel, Blumen-, Vogel- und Goldfischmarkt, Parks, Symphony of Lights, Jade Markt, Western District, Disneyland Hong Kong, Ocean Park, Fischerdorf Lei Yue Mun, Affenkolonie, Strände Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Weltstadt der Begegnung


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Affenkolonie


Anfahrt: Mit Bus 81 (z.B. von der Nathan Road aus) bis Station "Shek Lei Pui Reservoir".

Es ist zwar kaum zu glauben, aber die Weltmetropole Hong Kong hat tatsächlich ein ernst zu nehmendes ProblemRhesusmakake mit wild lebenden Affenpopulationen vor den Toren der Stadt. Während die Geburtenrate der Bevölkerung von Hong Kong sehr niedrig ist bzw. sogar sinkt, steigt die Vermehrungsrate der Makaken bedrohlich stark an - es sind schätzungsweise bereits mehrere Tausend Tiere. Der rasante Populationszuwachs - dreimal höher als normal - wird vor allem auch durch Wanderer, Jogger und Wochenendbesucher verstärkt, die es sich oftmals nicht nehmen lassen, die Tiere in den Park- und Waldgebieten der New Territories zu füttern. Auch die Tatsache, dass die Bevölkerung aus den kleineren Dörfern dieser Gegend abwandern trägt zur Ausbreitung der Affen bei. Die Tiere dringen aus den bewaldeten Gebieten immer weiter in die Innenstadt vor und sind teilweise auch schon in Parks und Gärten anzutreffen, wo sie Nahrung suchen bzw. darum betteln und auch gerne mal ein Picknick klauen. Sogar auf den Fährbooten zwischen Kowloon und Hong Kong Island sind schon einige Makaken "mitgefahren".

Von offizieller Seite wird verstärkt versucht, dieser Plage Einhalt zu gebieten, denn der enge Kontakt zu den Menschen kann im schlimmsten Fall zum "Überspringen" einer Krankheit der Affen auf den Menschen führen (ähnlich wie bei der Vogelgrippe), was für eine Millionenstadt wie Hong Kong eine unfassbare Katastrophe wäre.Makaken in Hong Kong Zum humanen Einsatz kamen bereits Versuche bei den Populationenen mit Medikamenten eine Sterilisation bzw. Unfruchtbarkeit herbeizuführen. Ein spürbarer Erfolg bleibt bislang jedoch aus und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Großteil der Tiere gejagt und getötet wird.
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Wer jedoch mal die Tiere sehen möchte, der kann sich eine Affenkolonien von Rhesusmakaken ohne längere Anfahrt direkt vor den Toren Hong Kongs am Stausee Shek Lei Pui Reservoir anschauen. Man folgt der Bushaltestelle ca. 100m weiter der Straße bergauf und biegt links ab runter zur Stauseemauer. Bereits hier trifft man aller Wahrscheinlichkeit nach auf die ersten Affen. Auch wenn sie auf den ersten Blick niedlich erscheinen mögen, so sollte man doch einen gewissen Respekt vor den Tieren haben. Die Makaken haben sich den Verhältnissen angepasst, ihre Scheu größtenteils aufgegebenStausee Shek Lei Pui und deuten die Menschen mittlerweile als Futterlieferant. Es kann daher passieren, dass sich die Tiere teilweise aggressiv nähern und die Menschen sogar anspringen. Auf Neckereien, wie das Wiederzurückziehen von angebotenem Futter, reagieren sie daher durchaus gereizt. Am besten sollte man auf das Füttern der Tiere gänzlich verzichten und einen gewissen Sicherheitsabstand halten. Wer möchte kann auch ausgedehnte Wanderungen auf den Pfaden im Gebiet der Stauseen machen, wobei zwischendurch immer mal wieder Picknickplätze für Pausen zur Verfügung stehen.

Es kommen mit den Rhesus- und den Langschwanzmakaken zwei Arten von Affen im Gebiet von Hong Kong vor - beide Arten wurden hier eingeschleppt. Die Rhesusmakaken wurden bereits vor dem 1. Weltkrieg angesiedelt, als man beim Bau des Kowloon Reservoirs für den Menschen giftige Pflanzen entdeckte. Damit das Wasser nicht von ihnen konterminiert werden konnte, setzte man eine Gruppe von Rhesusmakaken aus, welchen die Pflanze als Futter diente. Die ersten Langschwanzmakaken wurden angeblich in den 50ern von einer Artistengruppe ausgesetzt, welche die Tiere nicht mit zu ihrem nächsten Zielort mitnehmen durften.




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