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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: The Peak, Tempel, Blumen-, Vogel- und Goldfischmarkt, Parks, Symphony of Lights, Jade Markt, Western District, Disneyland Hong Kong, Ocean Park, Fischerdorf Lei Yue Mun, Affenkolonie, Strände Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

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Blumen-, Vogel- und Goldfischmarkt


Metrostation: Prince Edward (Ausgang B1).

In Hong Kong ist alles sehr zentral organisiert und so wundert es auch nicht, dass der Verkauf bestimmter Waren hauptsächlich in bestimmten Bezirken bzw. Straßen der Metropole erfolgt. Als Europäer ist es schon schwer den Überblick über das reichhaltige Angebot zu behalten, wenn sich in den Straßen ein Elektro- oder Delikatessenhandel an den anderen reiht, die Chinesen jedoch lieben dieses System und genießen die riesige Auswahl. Im Stadtteil Mong Kok findet man neben anderen Branchen auch den Blumen-, Vogel- und Goldfischmarkt.

In der Flower Market Road Blumenmarktnahe der Metrostation findet man - wie der Name schon sagt - ausschließlich Blumen und Pflanzen. Täglich von 7 - 19 Uhr werden auf dem Blumenmarkt exotische Blumen, Bonsaibäume, glücksbringende Topfpflanzen und farbenprächtige Blumensträuße in Fachläden und Discountern angeboten. Es ist tolles Erlebnis, wenn man die Strasse entlanggeht und die Luft dabei von süßen Blütendüften efüllt ist. In Hong Kong ist es sehr beliebt, seine kleine Wohnung mit etwas Grünem und Blühendem zu verschönern und egal zu welcher Uhrzeit man auf dem Blumenmarkt ist, die Läden sind eigentlich immer rappelvoll mit Kunden (davon können die Blumengeschäfte in Deutschland nur träumen). Dabei sind die Preise eigentlich recht happig, denn praktisch alle Blumen müssen nach Hong Kong importiert werden. Wenn man einen Blumenstrauss verschenken möchte, so sollte man darauf achten, dass in diesen keine weissen Bänder oder Schleifen eingearbeitet sind. Weiss ist in China die Farbe des Todes und der Trauer und ein solcher Strauss würde dementsprechend als schlechtes Omen bzw. als Beleidigung gedeutet werden.


Das beliebteste Haustier der Chinesen ist nicht nur wegen der extrem beengten Wohnverhältnisse ein Singvogel, denn dort ist das Züchten und Aufziehen der Tiere bereits seit langer Zeit eine althergebrachte Freizeitbeschäftigung. Wie wir mit einem Hund spazieren gehen, so führen auch Chinesen ihre Lieblinge an die frische Luft. Vögel wohin das Auge blickt In den Parks sieht man vor allem ältere Männer, die mit ihren Käfigen unterwegs sind oder sie in einen Baum gehängt haben,Kunstvolle Vogelkäfige wo die Vögel sich lautstark bemerkbar machen dürfen. Auf dem Vogelmarkt (täglich von 7 - 20 Uhr) am Ende der Flower Market Road findet man in der Yuen Po Street alles was das Herz eines Vogelliebhabers begehrt und zur Pflege dieses Hobbys nötig ist. Es werden Tausende von farbenprächtigen und auch unscheinbaren Vögeln zum Kauf angeboten, deren Zustand einem jedoch manchmal zu Denken gibt. Als leidenschaftlicher Tierschützer sollte man den Vogel-Markt lieber von der Liste der sehenswerten Orte streichen, dabei werden die Tiere dort wesentlich besser gehlten, als beispielsweise auf dem Geflügelmarkt. Neben den Tieren werden jedoch auch kunstvoll geschnitzte Käfige, Lebendfutter und sonstiges Allerlei angboten. Der Markt ist für die Einheimischen aber der Treffpunkt schlechthin, um über seine gefiederten Freunde zu reden und diese auch vorzuführen. Als Europäer kaum zu verstehen, aber man füttert den Vögeln in China sogar Honig-Nektar, um ihren Gesang noch lieblicher zu machen. So sieht man die meist älteren Chinesen an jeder Ecke in leidenschaftliche Gespräche vertieft.

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Große Auswahl auf dem GoldfischmarktIn der Tung Choi Street (südlich vom Blumenmarkt) findet man den belebten Goldfischmarkt (täglich 10:30 - 22 Uhr). Der Fisch hat einen großen Symbolcharakter in der chinesischen Kultur, denn er gilt als Symbol des Überflusses. Wer hätte nicht gerne Gold im Überfluss und so wundert es da natürlich nicht, dass der Goldfisch der beliebteste aller Fische ist. In den zahlreichen Fachgeschäften entlang der Strasse drängeln sich die interessierten Chinesen, um neben den Fischen auch Aquarien und das nötige Zubehör zu kaufen. Die meisten Fische hängen dabei bereits Mitnahmebereit zu Hunderten in Plastiktüten mit etwas Wasser an den nach vorne offenen Eingängen der Läden und bieten dabei einen ungewohnten Anblick. Es werden neben den Goldfischen natürlich auch zahllose exotische Zierfischarten angeboten und ein Blick in die teilweise perfekt gestalteten Aquarien lohnt sich immer.




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