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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Levada-Wanderungen, Gebirgs-Wanderungen, Küsten-Wanderungen, Funchal + Umgebung, Sonstige Sehenswürdigkeiten Genaue Reiseberichte Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Die Blumeninsel im Atlantik


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Küsten-Wanderungen


Neben den vielen Levada- und Gebirgs-Wanderungen gibt es auf Madeira auch noch ein paar wenige typische Küsten-Wanderungen, die häufig sehr spektakuläre Ausblicke auf die Steilküsten der Insel bieten. Es gibt zwar an sehr vielen Küstenabschnitten schöne Steige durch die Felsen der Steilküste, jedoch sind diese oftmals sehr steil, manchmal ausgesetzt oder durch Erdrutsche oder Vernachlässigung in schlechtem Zustand und damit für Wanderungen nur begrenzt geeignet. Einige interessante Küsten-Wanderungen möchte ich hier im einzelnen kurz vorstellen, wer sich aber genau über mögliche Wanderrouten inkl. Karte, Höhenprofil und Gehzeiten erkundigen möchte, dem empfehle ich den sehr guten und handlichen Rother Wanderführer. Die Tournummern die ich hier angebe beziehen sich alle auf diesen Wanderführer.


Halbinsel Sao Lourenco: (Tour 12)
Diese Tour am östlichsten Inselzipfel zählt zu einer der bekanntesten Wanderungen auf MadeiraBlick über die Halbinsel und gehört eigentlich zum absoluten Pflichtprogramm, weshalb man sich diesen Wanderweg auch immer mit etlichen anderen Touisten teilen muss. Die schmale Halbinsel Sao Lourenco bietet dem BetrachterBizarre Felsnadeln an der Nordküste mit seiner kargen und wüstenartigen Landschaft ein völlig untypisches Bild vom ansonsten immer blühenden Madeira. Ein nettes Kontrastprogramm zu den übrigen Wanderungen, welches man am Besten bei schönem Wetter genießt, denn vor allem bei Sonnenschein bieten sich entlang der Wanderungen fantastische Ausblicke auf die in verschiedenen Farben schimmernden Steilküsten, die bizarren Felsnadeln im Meer und die einsame Oase inmitten einer Wüstenlandschaft. Überall auf dem Weg kann man interessante und farbenprächtige Fels- und Gesteinsformationen entdecken, die den vulkanischen Ursprung der Insel bezeugen. Wegen der fehlenden Vegetation bläst hier der Wind oftmals ungehindert über die Halbinsel, weswegen man auch unbedingt eine Windjacke mit dabei haben sollte. Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der östlichste Parkplatz von Madeira an der Baia de Abra. Von hier aus führ der gut markierte Wanderweg in ca. 2,5 Stunden einmal über die ganze Halbinsel. Man folgt dem Pfad den kleinen Hügel hinunter und auf der anderes Seite wieder hinauf, von wo aus man dann einen schönen Blick über die malerisch gefärbte SteilküsteSchmaler Felsenkamm und den offenen Felsbogen im Süden von Sao Lourenco hat. Im weiteren Verlauf des Weges und einem kurzen Anstieg erreicht man zwei Aussichtspunkte, die den Blick auf die bizarr geformten Felsen und Steilklippen der Nordküste ermöglichen.Blick zurück von der Oase In einem weiten Bogen geht man nun an der Südseite der Halbinsel um die Abra-Bucht herum und erreicht schon bald die engste Stelle der Wanderung, einen schmalen mit Seilen gesicherten Felsenkamm, an dem die Klippen zu beiden Seiten ca. 100 m senkrecht abfallen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick über die restliche rötlich gefärbte Halbinsel mit der von Dattelpalmen gesäumten Oase Casa do Sardinha und dem Pico do Furado mit seinem Doppelgifpel. Der Weg gabelt sich hier und führt in einem Rundweg um die komplette Oase herum. Am südlichsten Punkt beginnt der anstrengende und wegen dem lockeren Geröll bzw. Sand teilweise sehr rutschige Aufstieg auf den Gifel des Pico do Furado. Der Aufstieg sollte daher unbedingt nur mit geeignetem Schuhwerk (griffige Sohle!) gemacht werden. Die Mühen für diese kurze Strapaze entschädigen jedoch mit einem einmaligen Blick über die gesamte Halbinsel und die vorgelagerten Inseln. Nach dem Abstieg folgt man dem Rundweg weiter zurück zum Felsenkamm und von dort aus auf dem gleichen Weg wieder zum Parkplatz.




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