Startseite Zurück zur Kontinentauswahl Der Daumen Arabiens Zwischen Orient und Küstentrubel
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Der Daumen Arabiens


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Doha


Das kleine Emirat am Arabischen Golf hat sich ohne Verschnaufpause in kürzester Zeit vom MittelalterDie Skyline der West Bay in die Neuzeit katapultiert. Für die meisten Besucher steht die junge Hauptstadt Doha dabei als Synonym für ganz Qatar und dient als Ausgangspunkt für jegliche Erkundungen. Noch Mitte des 19. Jahrhunderts war die Stadt nicht viel mehr als ein Fischerdorf doch durch die Entdeckung des Öls liess man diesen Status schnell hinter sich und wuchs stetig in Größe und Einwohnerzahl.

Die Stadt tut viel dafür, um mit einen ähnlichen Status wie seine arabischen Nachbarn Dubai und Abu Dhabi zu erreichen und so sind in den nächsten Jahren viele ehrgeizige Projekte in Planung, u.a. der Bau von über 120 Wolkenkratzern bis ins Jahr 2010 und die Doha Mall als eines der größten Einkaufszentren der Erde. Im Gegensatz zu den bekannteren Nachbarn hat Doha es aber bislang geschafft, den schwierigen Spagat zwischen Modernisierung und gleichzeitiger Bewahrung von Traditionen zu meistern. In der einzigen Großstadt des Landes ist das ursprüngliche Flair von 1001 Nacht glücklicherweise noch gut zu spüren. Doha besitzt einige interessante Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, von denen im folgenden nur einige angeführt werden sollen.


Corniche: Einer der zu jeder Tageszeit schönsten Teile von Doha ist die 7,5 km lange Uferpromenade,Im Al Bidda Park die Corniche. Sie ist bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt und die Straßen inkl. Parkplätze in den Abendstunden meist voll. Die Corniche zieht sich im Norden vom pyramidenförmigen Sheraton Hotel an der West Bay einmal komplett entlang der Bucht von Doha bis zum im arabischen Stil erbauten Sharq Hotel im Süden. In unmittelbarer Nähe zur Uferpromenade finden sich nicht nur interessante Hochhäuser, sondern auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt, so dass man diese quasi bei einem entspannten Bummel entlang der Corniche abklappern kann. Direkt neben dem Sheraton Hotel befindet sich der Sheraton Park, der nicht nur mit einem Kinderspielplatz aufwartet, sondern auch mit kostenlosem WLAN zum entspannten Internetsurfen unter Palmen einlädt. Folgt man der Corniche weiter am Ufer entlang, so stößt man schon bald auf die unübersehbare riesige Oryx-Figur "Orry", welche als Maskottchen für die Asian Games 2006 aufgestellt wurde.Der Austernbrunnen Nebenan liegt das sehr gute arabische Restaurant "Balhambra", in dem man sein Essen oder seine Shisha auch auf eine Terrasse direkt am Wasser mit Blick auf die Skyline von Doha genießen kann. Vor allem Abends, wenn die Hochhäuser der West Bay allmählich beleuchtet werden, ist dies ein traumhaft schöner Ort. Ein Stückchen weiter entlang der Corniche kommt man am nächsten Kreisverkehr zum Rumeila Family Park (wird auch Al Bidda Park genannt), einem der schönsten und beliebtesten Parks in Doha, der sich ideal für ein schönes Picknick eignet. In dieser kleinen Oase werden neben den Gründflächen auch ein großer und sehr guter Kinderspielplatz, eine Halfpipe für Skater und eine Wassergrabenanlage inkl. Shops und Festivalbühne geboten. Auf dem weiteren Weg nach Süden passiert man den imposanten Palast des Emirs (Fotografierverbot!),Das moderne Gebäude des Museum für islamische Kunst der allerdings mehr zu repräsentativen Zwecken und weniger als Wohnsitz des Herrschers dient. Auf dem Platz davor steht der markante pastellfarbene Uhrenturm und nebenan die große grüne Moschee. Ein Stückchen weiter beginnt auf der Wasserseite am fotogenen Austernbrunnen der alte Dhauhafen, wo man noch immer die traditionellen arabischen Fischerboote findet. Hier lohnt sich auch mal ein gemütlicher Spaziergang über die Piers, bei dem man auch viele Hobbyangler sieht (das Angeln ist direkt an der Corniche verboten). Folgt man der Corniche weiter in Richtung Süden, so passiert man das Islamische Kulturzentrum mit seinem eindrucksvollen "Schneckenturm", den Zugang zum Souq Waqif und kommt schließlich am Wasserkrug-Brunnen zu dem hochmodernen Gebäude des 2008 eröffneten "Museum für islamische Kunst", welches extra auf einer eigens aufgeschütteten Insel erbaut wurde. Direkt dahinter dem Museum folgt schließlich der neue große Hafen, der kleine Museum Park vor dem Mövenpick Hotel und ein Stück weiter dann das Nationalmuseum, welches zur Zeit jedoch wegen Renovierungsarbeiten (Stand März 2009) geschlossen ist. Früher fand man am Ende der Corniche auch noch das zauberhafte Restaurant "Ras Al Nasaa" mit seinen zwei traditionellen Windtürmen und einem romantischen Innenhof. Leider fiel dieses Restaurant jedoch den allgegenwärtigen Baumaßnahmen zum Opfer.
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Souq Waqif: Der Besuch eines Souqs gehört zum absoluten Pflichtprogramm bei einem Besuch von Doha. Souqs sind so etwas wie die traditionellen arabischen Einkaufszentren,Eingang zum Souq Waqif gibt es hier doch so ziemlich alles zu kaufen - von Kleidung und Stoffen, über Kunsthandwerk, Uhren, Brillen, Gewürze, Parfumölen und Schmuck bis hin zu Falken. Noch immer kaufen hier auch die Einheimischen günstig Ware ein. Zugleich dienten die Souqs ursprünglich nicht nur als Handelsort sondern auch als Treffpunkt, an dem man untereinander die Neuigkeiten des Tages austauschen oder sich bei einem Kaffee oder einer Wasserpfeife etwas relaxen konnte. Die meisten Souqs haben die für arabische Länder üblichen Öffnungszeiten: 9-13 Uhr, 16-20 Uhr. Wer in einem Souq etwas kaufen möchte, der sollte nicht vergessen um den Preis zu Feilschen, denn dies gehört hier einfach dazu! Dies sollte jedoch immer mit Freude und keinesfalls verbissen gemacht werden, denn Ziel einer guten Preisverhandlung ist stets, dass beide Seiten zufrieden sind und ihr Gesicht wahren konnten.
In meinen Augen lohnt sich allerdings nur ein Besuch des Souq Waqifs, denn nur in diesem fühlt man sich tatsächlich wie in einem Märchen von 1001 Nacht - als wenn die Zeit stehen geblieben wäre.Mitten im Souq Waqif Alle anderen Souqs (z.B. Gold Souq) sind nicht mehr als eine Anreihung von gleichartigen Geschäften ohne großartigen Flair. Der Souq Waqif liegt im Herzen der Stadt zwischen dem Al Koot Fort und dem Islamischen Kulturzentrum. Ein großer Platz vor dem Souq bietet ausreichend Parkmöglichkeiten. Auch wenn er gerne als "Alter Souq" bezeichnet wird, ist er eigentlich relativ neu, denn die Regierung beschloss den ursprünglichen alten Souq abzureissen und erbaute mit viel Fingerspitzengefühl an der gleichen Stelle den heutigen Souq Waqif. Hierbei legte man jedoch erfreulicherweise sehr großen Wert darauf, die traditionelle Bauweise beizubehalten und ihn wie den alten Souq aussehen zu lassen. Es wurden auch in der Neuauflage grobe Steine verwendet und vor allem behielt man das Konzept der überdachten engen Gassen bei, in deren labyrinthartiger Anordnung man sich auch schon mal verlaufen kann. Obwohl es in den engen Gassen des Souq meisten recht voll und wuselig ist, muss man hier dennoch keine Angst vor Taschendieben etc. haben, denn die Souqs sind extrem sicher. Es patrouilliert zwar immer noch die souqeigene Polizei in den Gassen (teilweise auch zu Pferd), doch ist dies inzwischen mehr als Touristenattraktion zu werten. Entlang der breiten Straße, welche durch den Souq verläuft, haben sich einige Hotels und vor allem etliche Restaurants angesiedelt. Hier kann man teilweise ausgezeichnet (und günstig) speisen, Kaffe trinken, in Ruhe eine Shisha rauchen und sich dabei das Treiben auf der Straße anschauen - genau der richtige Abschluss für einen schönen Tag in Doha.


Windturm: Auch in Zeiten ohne Klimaanlagen ließen sich die Architekten bereits etwas cleveres einfallen,Traditioneller Windturm um eine kühle Luftzirkulation in den Häusern zu erreichen - die Windtürme. Es gibt inzwischen leider nur noch ein paar wenige echter traditioneller Windtürme in der Stadt, denn der größte Teil sind in Anlehnungen an die traditionelle Bauweise nicht funktionsfähige, aber dennoch dekorative Nachbauten. Einer der schönsten verbliebenen echten Windtürme aus dem Jahr 1935 steht auf einem kleinen Platz mitten im Souq Najada an der Grand Hamad Avenue gegenüber vom Souq Waqif. Im dazugehörige Haus ist momentan das Ethnographische Museum untergebracht, welches zur Zeit jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Diese Türme sind an allen vier Seiten offen, verhindern aber durch spezielle Zwischenwände, dass der Wind einfach nur durch sie durchfegt. Stattdessen wird die kühle Luft über die Schächte in die unteren Etagen geleitet und sinkt dort zu Boden, während die heißere Luft nach oben aufsteigt und aus dem Gebäude verdrängt wird - eine perfekte Luftventilation.
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Shopping Malls: Das moderne Gegenstück der alten Souqs sind die großen Shopping Malls in Doha, die das Herz von allen Shopping-Freunden höher schlagen lässt. Es gibt eine Reihe guter Malls, von denen ich hier aber drei besonders hervorgehoben möchte.
Ein besonderes Highlight ist die Villagio Shopping Mall in der Aspire Zone.Klein Venedig mitten in Doha Man kann diese Mall auch ruhig "Klein Venedig" nennen, denn sie ist Innen ganz im Stil von Venedig gestaltet und auch die Kanäle inkl. Gondeln und Brücken fehlen natürlich nicht. Leider ist das ganze größenmäßig doch arg beschränkt und so nimmt dieser venetianischer Nachbau gerade mal 1/4 von dem in Macau ein. Auch von der Detailliebe her kommt die Version in Doha bei weitem nicht an den großen Bruder in Macau heran. Nichts desto trotz lohnt sich ein Besuch dieser schönen Mall, gilt sie doch auch als eine der besten in Doha. Die verschiedenen Bereiche der Mall sind dabei verschiedenen Tageszeiten nachempfunden, so dass man die Stimmung wie am Tag, während des Sonnenuntergangs und ein wenig wie in der Nacht erleben kann. Auf den knapp 130.000 m² findet man in der Villagio Shopping Mall neben den zahlreichen guten Shops (ca. 220) entlang den venetianischen Straßenpromenaden natürlich auch zahlreiche gute Restaurants, eine Fast-Food-Area und einen großen Carrefour-Supermarkt. Wem die Temperaturen draußen zu hoch sind, der hat obendrein die Gelegenheit, sich auf einer großen Eisfläche beim Schlittschuhlaufen ein wenig abzukühlen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Mall einen eigenen großen Parkplatz hat und man somit keine Parkprobleme bekommt (wie z.B. in der City Centre Mall).
Gigantischer EinkaufswagenDirekt neben der Villagio Shopping Mall findet man, unübersehbar mit dem riesigen Einkaufswagen davor, die Hyatt Plaza Mall. Sie ist ein wenig älter als die anderen Malls, dafür aber bei den Einheimischen um so bekannter. Die über 70 Shops in der Mall gehören nicht unbedingt zum exklusiven Sektor und bieten ihre Ware auch nicht zu hohen Preisen an (z.B. das japanische "Daiso" in dem kein Produkt mehr als 6 Rial kostet). Daher ist die Hyatt Plaza Mall vor allem auch bei jungen Leuten sehr beliebt. Natürlich findet man auch in dieser Mall Restaurants, Cafes und einen großen Supermarkt (Giant Stores). Der Einkaufsbummel für Leute mit Kindern wird einem hier besonders schmackhaft gemacht, denn die Mall hat einen eigenen Kinderpark (Jungle Zone), in dem man die Kleinen bei ausgebildetem Fachpersonal abgeben kann, während man selber gemütlich Shoppen geht. Auch diese Mall hat einen eigenen großen Parkplatz direkt vor der Tür.
In der City Centre MallDas zur Zeit größte Shoppingcenter in Doha ist die City Centre Mall an der West Bay nahe des Sheraton Hotel. Über 5 Etagen verteilt findet man hier zwar deutlich mehr Shops (ca. 350) als in der neueren Villagio Shopping Mall, allerdings bei weitem nicht in einem so schönen Ambiente. Von Kleidung, über Schmuck, Schuhe, Parfum und Elektronikartikel, bis hin zu Spielzeug kann man hier so ziemlich alles für beinahe jeden Geldbeutel kaufen. Ein langer Einkaufsbummel macht selbstverständlich auch hungrig und daher wird in der City Centre Mall natürlich auch in Form von vielen Restaurants und zwei Fast-Food-Bereichen an das leibliche Wohl gedacht. Größtes Problem der Mall sind aber die mangelhaften Parkmöglichkeiten für die knapp 50.000 Besucher pro Tag und somit sollte man am besser nur mit einem Taxi oder eigenem Fahrer hierher kommen. Mit einem Carrefour ist in dieser Mall natürlich auch ein großer Supermarkt vertreten und auch an eine Kinder-Erlebniswelt (sogar mit Go-Kart-Bahn!) wurde gedacht. Ebenso wie in der Villagio Shopping Mall gibt es zudem auch hier eine Eislauffläche und zur weiteren Unterhaltung ein großes Kino mit 14 Kinosälen und eine Bowlingbahn.
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The Pearl: In Anlehnung an die berühmte künstliche Palmeninsel in Dubai ist auch Doha nun mit "The Pearl" dabei, ein vergleichbares ehrgeiziges Insel-Projekt umzusetzen.Plan der Pearl Der Name des 8 Milliarden Dollar teuren Projektes spielt natürlich auf die traditionsreiche Perlenfischerei des Landes an und mit der Prunk-Perle möchte sich Qatar ein Stück vom lukrativen Immobilienboom-Kuchen sichern. Bis 2010 soll alles komplett fertig gestellt sein und damit dieser Termin auch eingehalten werden kann, wird rund um die Uhr auf der Pearl gebaut und gearbeitet. Im Jahre 2004 wurde auf einer Länge von 5,5 km und einer Breite von bis zu 3,6 km mit der Aufschüttung von Geröll, Kies und Sand begonnen, auf der später einmal die aus 11 Bereichen bestehende einzigartige Inselwelt entstehen soll. Durch die ca. 400 Hektar große "Pearl" entstehen mitten in der West Bay Lagoon 32 km neue Küstenlinie, wovon ca. 20 km sogar feinster Sandstrand sind. Nachdem die Aufschüttungsarbeiten beendet sind, nimmt nun der Hochbau kontinuierlich Form an. Seit Anfang 2009 wurde ein kleiner Teil des neuen Juwels der Stadt für Besucher bereits freigegeben und gibt nun einen Einblick auf die spätere Größe und das Erscheinungsbild. Bislang (Stand März 2009) kann man sich auf einem kleinen Teil der Uferpromenade bewegen,Auf der Pearl einige Luxusgeschäfte haben bereist geöffnet und man kann einen Kaffee in der Sonne genießen, während direkt vor einem die Luxusschiffe anleinen. Dies wird mit Sicherheit einmal eine schöne Luxusmeile! Momentan dominieren aber immer noch die unzähligen Baustellen rund um das Hafenbecken. Insgesamt sollen hier ca. 15.000 Wohnungen für knapp 40.000 Einwohner entstehen. Ein Domizil auf der Pearl werden sich aber nur sehr vermögende Leute leisten können, denn für eine Villa an der Hauptpromenade (inkl. 2600 Quadratmeter Grundstück, Pool und Meerblick) sind ca. 3,5 Millionen Dollar zu zahlen, während eine Eigentumswohnung mit 129 Quadratmeter Wohnfläche ab 275.000 Dollar zu haben ist. Ziel ist es auch, eine vollkommen autonome Infratsruktur zu erschaffen, d.h. man findet auf der Pearl alles, was man für ein schönes und luxuriöses Leben benötigt (Hotels, Immobilien, Krankenhäuser, Postämter, Schulen, Sportmöglichkeiten, Shopping-Center, Freizeitparks, Restaurants, Wasserstraßen mit Gondeln, Häfen etc.). Wer wissen möchte, wie die Pearl einmal fertig aussehen soll, der kann sich im neuen UCD Präsentationsgebäude „The Oyster“ (passend zu „The Pearl“ in Form einer Auster erbaut) ein riesiegs, maßstabsgetreues Modell anschauen. Für dieses Modell wurden sämtliche Immobilien, Häfen, das Straßennetz, und die Begrünung im Mini-Format erstellt. Extra für Immobilieninteressenten wurden rings um das Modell Monitore aufgestellt, an denen man sich virtuell in die Immobilien bewegen und jedes kleine Detail anschauen kann.


Doha Zoo: Der 1984 eröffnete Zoo liegt unweit der Aspire Zone im Westen der Stadt zwischen dem Industrial Zone Roundabout and Al Manasir Roundabout.Giraffen im Doha Zoo Der Zoo ist täglich geöffnet, jedoch haben Dienstags nur Frauen und Mittwochs nur Familien Zutritt. Wer einen Zoo nach gehobenem europäischen Maßstab erwartet, der ist hier leider verkehrt. Auf ca. 120.000 m² werden angeblich über 1.500 Tiere gezeigt, jedoch handelt es sich bei den ca. 150 Tierarten hauptsächlich um afrikanische Steppentiere (was auf Grund der klimatischen Bedingungen in Qatar ja auch kein Wunder ist), u.a. Giraffen, Löwen, Elefanten, Affen, Zebras, Antilopen, Strauße. Nichts desto trotz ist bei einem Eintrittspreis von gerade mal 5 QR der Besuch im Zoo eine willkommene Abwechslung - vor allem für Kinder (Eintritt 2 QR). Im hinteren Teil des Zoo gibt es zudem einen großen und guten Kinderspielplatz. Die Tiergehege sind meistens gross und schön angelegt, so dass die Steppentiere auch reichlich Auslauf haben. Hier hat man auch die Chance, die einheimischen Oryx anzuschauen, denn außer im Zoo leben diese Tiere nur noch auf wenigen speziellen Farmen im Land. Besonders interessant sind aber die beiden "Höhlengänge", in denen die nachtaktiven Tiere und Reptilien zu sehen sind. Die großen und schattigen Grünanlagen im Zoo dienen auch vorzüglich als Picknickplatz. Wer total lauffaul ist und den kleinen Zoo nicht zu Fuss abschreiten möchte, der kann auch eine kostenlose Tour mit dem zooeigenen Zug machen. Zur Zeit wird an einer großen Erweiterung des Zoos gebaut, in der später einmal wesentlich mehr und seltenere Tiere gezeigt werden sollen. Zusätzlich sollen auf dem neuen Gelände (direkt neben dem alten Zoo) auch spezielle Themenparks für Kinder und Familien, eine Moschee, arabische Ausstellungen, ein Regenwald und ein großes Meeres-Informationszentrum entstehen.

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