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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Mahé, Viktoria, Praslin, La Digue, Curieuse, Cousin, Les Sťurs (Sister Island), Traumstrände, Tauchen Genaue Reiseberichte Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Inseln des Überflusses


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Mahé


Mahé ist die Hauptinsel und damit die größte der 115 Seychellen-Inseln und an ihr kommt zur Zeit keiner vorbei, der ins Inselparadies im Indischen Ozean will!Die Hauptinsel Mahé Denn nur dort gibt es einen internationalen Flughafen (die Seychellen sind das kleinste Land, das eine eigene Fluglinie hat!). Sie ist 27 km lang und misst an der breitesten Stelle gerade einmal 11 km. Die Hauptstadt der Seychellen ist Viktoria, wo rund 30.000 der insgesamt ca. 70.000 Seychellois wohnen. Die Insel Mahe kann man entweder bequem per Leihwagen oder auch per Linienbus erkunden. Die Busse fahren alle vom Busbahnhof in der Hauptstadt Viktoria ab und sind preiswert.

Man kann die Insel grundsätzlich in zwei unterschiedliche Regionen aufteilen. Zum einen ist da der lebhafte Norden mit der Hauptstadt Viktoria und der Beau Vallon, dem Platz wo man die meisten Unterkünfte sowie den größten Strand der Insel findet. Hier wird alles Angeboten von Wassersportarten, Ausflügen mit dem Glasbodenboot, sowie Ausflüge nach Silhouette oder North Island. Auch gibt es hier an der Beau Vallon 4 Tauchschulen, die alle einen guten Standart haben. Die Bewohner hier empfinden sich als die fortschrittlichen, gebildeten Seychellois, während man den Süden als rückständig und einfältig ansieht. Der andere Teil beginnt südlich von Viktoria, wo man nur noch wenige Geschäfte findet und die Kolonialhäuser versteck in Gärten liegen. Das Leben ist in diesem Teil von Mahé viel geruhsamer und man nimmt sich für alles etwas mehr Zeit. Im Süden der Insel findet man auch die vielen kleineren Strände wo man kaum einmal einen Menschen sieht. Mir persönlich hat der Süden mit seiner Lebensart und Natur deutlich besser gefallen.

Im Vilaz ArtizanalDer Süden bietet neben seinen zahlreichen Stränden (s. Traumstrände) auch kulturelle Einblicke in das Leben bzw. die Vergangenheit der Seychellois. Im Osten der Insel, ca. 200 m nach der Abzweigung der Montagne Posée Road befindet sich das Künstlerdorf Vilaz Artizanal (Strassenschild verweist auf das Restaurant 'Vye Marmite'). Es besteht aus einer Gruppe kreolischer Holzhäuser, die teilweise naturgetreu wiedererrichtet und teilweise neu erbaut wurden. In einigen von Ihnen befinden sich Verkaufsräume für das heimische Kunsthandwerk und kann man die Leute bei Ihren Fingerfertigkeiten beobachten. Besonders faszinierend sind hierbei die Frauen, die in ca. 230 Stunden Handarbeit kunstvolle Holzschiffe mit kompletter Takelage bauen. Der Eintritt ist übrigens frei.

Mahe beeindruckt neben den tollen Stränden vor allem durch den ursprünglichen Regenwald und seine Berge, beides ist ideal im Morne Seychellois Nationalpark zu finden. Eigentlich ist es kein Nationalpark im Sinne der USA, denn durch den Park führt eine der wichtigsten Straßen, die Sans Souci, und nur ein kleines Schild deutet auf den Nationalpark hin. Wer sich jedoch nicht die Zeit dazu nimmt, den Blick von der kurvigen Straße abzuwenden und die Natur zu betrachten, der versäumt etwas.Im Regenwald der Berge Daher am besten einfach immer wieder einen Stopp einlegen und die Ruhe, die gewaltige Natur und die Laute der Tierwelt genießen! Das Wandern - insbesondere im doch sehr bergigen Inneren der Insel ist aber bei den Temperaturen und sehr hohen Luftfeuchtigkeit sehr anstrengend. Man sollte zumindest die Zeit zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ruhig im Schatten verbringen, viel Wasser mit nehmen und die meist kurz scheinenden Entfernungen zum Ziel nicht unterschätzen. Nichts desto trotz lohnt es sich aus verschiedenen Gründen, in den Bergen zu wandern. Das schönste ist: man ist dort vollkommen allein. Man begegnet keiner Menschenseele, weder Einheimischen noch Touristen. Aus diesem Grund kann man relativ ungestört Tiere beobachten. Auch die Pflanzenwelt ist durchaus sehenswert, nicht nur wegen ihrer Fülle. Hat man es mal bis auf den Gipfel eines Berges geschafft, wird man mit herrlicher Aussicht belohnt, die mindestens zur Hälfte Wasser, Küste und andere Inseln einschliesst. Es gibt mehrere beschriebene Wanderrouten. Tourenbeschreibungen kann und sollte man sich in Victoria in der Touristeninformation oder im Botanischen Garten besorgen. Sie enthalten Beschreibungen zu Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt. Die Touren, insbesondere der Einstieg sind aber auch mit der Beschreibung manchmal nur sehr schwer zu finden. Deswegen sollte man manche extremen Routen, z.B. den Weg durch den Gongo Rouge bis nach Le Niol, nur mit einem einheimischen Führer durchführen. Die in den Wanderführern beschriebenen Wanderungen können ohne Guide durchgeführt werden und sind bei weitem nicht so anstrengend und gefährlich wie die abgelegene Bergregion.

Blick auf den Morne BlancEine empfehlenswerte Wanderroute führt von der Teefabrik zum Gipfel des Morne Blanc und ist bei Trockenheit gut zu laufen (ca. 2 Stunden). Wegen der Hitze sollte man sich besser am Vormittag auf den Weg zum Gipfel machen. Etwa 200 m oberhalb der Teefabrik biegt an einem Hinweisschild ein kleiner Pfad links von der Sans Souci Road ab.Panoramablick von der Spitze Er führt zunächst teilweise recht steil über Stufen den Berg hinauf durch die Teeplantage und Zitronengrasfelder und anschließend in den Urwald hinein. Gelbe Markierungen machen ein Verlaufen unmöglich. Gerade nach Regenfällen ist wegen dem rutschigen Boden festes Schuhwerk empfohlen. Überall im Regenwald kann man Jackfruit-Bäume bestaunen. Im oberen Teil des Waldes kurz vor dem Gipfel gibt es tiefe Spalten im Boden und man sollte sorgsam darauf achten, wo man herläuft. Der Pfad endet schließlich auf der Spitze des Morne Blanc (667 m) an einem Vermessungspunkt, der 1959 von den Vereinten Nationen aufgebaut wurde. Etwa 100 Meter weiter den Weg entlang kommt man zu einer Aussichtsplattform, von wo aus man bei klarem Wetter einen traumhaften Blick über die gesamte Westküste von Mahé hat.
Sauzier-Wasserfall
Ein schönes und vor allem erfrischendes Ausflugsziel ist der Sauzier-Wasserfall im Westen von Mahé. Man folgt in Port Glaud dem Weg hinter der Kirche zu Fuss oder mit dem Wagen bis hinauf zum Parkplatz. Wenn man zum Wasserfall möchte, muss man beim Besitzer 25 SR Eintritt bezahlen und sich in einem Gästebuch eintragen. Der Fussweg führt nun vorbei an einer kleinen Tierausstellung bis hinunter zum Wasserfall, der in ein von Granitfelsen eingesäumtes Becken stürzt. Beim Versuch die rutschigen Felsen am Wasserfall hinaufzuklettern sind bereits 3 Menschen tödlich verunglückt! Anstatt sich also einem unnötigen Nervenkitzel hinzugeben, sollte man lieber die Gelegenheit zu einem kühlen Bad in tropische Umgebegung nutzen. Wer geschickt ist, kann sich hier auch gleich ein paar Flusskrebse für das Abendessen fangen.




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