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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Mahé, Viktoria, Praslin, La Digue, Curieuse, Cousin, Les Sťurs (Sister Island), Traumstrände, Tauchen Genaue Reiseberichte Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Inseln des Überflusses


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La Digue


La Digue ist viele Jahrzehnte hindurchKarte von La Digue als Geheimtip gehandelt worden, quasi ein vergessenes Paradies. Die ca. 5 km lange und 3 km breite Insel ist die viertgrößte Insel der Seychellen und es leben hier nur rund 2.500 Einwohner und eine spärliche Anzahl von Touristen! La Digue ist mit 10 Hotels und Guesthouses die ländlichste und traditionellste der Inseln. Der Tourist lebt hier mit den Einheimischen mit, nicht umgekehrt! Die besonders schönen Buchten und Strände sind weltprämiert und so sollte man sich mindestens 2 Tage Zeit nehmen, um La Digue eingehend zu genießen. Und, wie auch auf den anderen Inseln, so grüßt hier jeder jeden, egal ob man sich kennt oder nicht. La Digue ist die viertgrößte Granitinsel auf den Seychellen. Ihrer spektakulären Kulisse ist es zu verdanken, daß sie als Drehort für viele bekannte Filme (James Bond, Emanuelle etc.) und Modeaufnahmen diente. Wer auf den Seychellen war und La Digue nicht gesehen hat, hat die Seychellen nicht kennengelernt. In jedem Fall lohnt es sich auch hier für ein Paar Tage Aufenthalt zu machen. In den kleineren Bungalowanlagen oder Gästehäusern kann man preiswert und gut übernachten.

Auf La Digue gibt es nur wenige Autos, denn es ist ist alles bequem zu Fuss zu erreichen. Man hat aber auch zahlreiche Möglichkeiten, sich bereits am Hafen ein Fahrrad für ein paar Rupies aufschwätzen zu lassen. Mit ihnen kann man La Digue zwar in zwei Stunden 'erkunden', doch wirklich gesehen hat man die Insel dabei nicht. Ich empfehle daher wirklich jedem, sich zu Fuss auf den Pfaden umzuschauen und alles ohne Hektik auf sich wirken zu lassen. Wer genügend Zeit mitbringt (mehrere Tage), der sollte sich nicht scheuen eine komplette Inselumrundung oder die Besteigung des Nid d'Aigle mit einzuplanen (s. weiter unten).

Die meisten Touristen auf der Insel sind Tagestouristen, die von Praslin aus mit dem Motorsegler mehrmals am Tag rübergebracht werden. So kommt es dann, dass die meisten von ihnen auch direkt zum bekanntesten (und am einfachsten zu erreichenden) Strand pilgern, weswegen es in der Mittagszeit schon oft an der Anse Souce á Jean oder Grande Anse etwas überlaufen ist (also mal mehr als 10 Gäste). Früh morgens oder auch kurz vor Sonnenuntergang kann man hier daher die schönsten (und ruhigsten) Momente erleben. Es lohnt sich auch Schnorchelsachen im Gepäck zu haben, denn an den meisten Stränden sind schon nach wenigen Metern im Wasser die schönsten Fische zu bewundern. Die kleine Strandbar an der Grand Anse entpuppt sich nur Sonntag abends mit seinem einmalig leckeren creolischen Buffet zu meinem absoluten kulinarischen Geheimtipp der Seychellen!

Für eine entspannte Inselumrundung mit mehreren gemütlichen Badestopps sollte man schon einen ganzen Tag einplanen.Piratenfreidhof in der L'Union Estate Diese Tour ist ein kleines Abenteuer und wirklich nur etwas für 'echte' Pfadfinder, denn die üppige Vegetation hat die nur höchst selten benutzten Pfade teilweise bereits bis zur Unkenntlichkeit überwuchert. Wer solche Aktionen nicht scheut, dem steht in unvergesslicher Tag bevor. Man sollte unbedingt sehr früh (am besten im Morgengrauen) aufbrechen und keinsesfalls bei steigender Flut, da sonst die Umrundung der Südspitze nicht möglich ist.Felsformation am Pointe Source D'Argent Von La Passe aus folgt man der Küstenstrasse nach Süden zur Kokosplantage L'Union Estate, wo man zu so früher Stunde auch keinen Eintritt (4 EUR) zahlen braucht. Hier hat man Gelegenheit sich den alten Piratenfriedhof, die Riesenschildkröten und eine Kopramühle anzuschauen. Der Pfad führt immer weiter Richtung Süden vorbei am Pointe Source d'Argent (hier finden normalerweise die Trauungen statt) und entlang der traumhaft schönen Anse Source à Jean mit den aus der Werbung bekannten bizarr geformten Granitfelsen. Der Weg führt hinter den Felsformationen immer weiter am Srand der Anse Pierrot und Anse Bonnet Carré entlang nach Süden bis kurz vor den Pointe Jacques an der Südspitze von La Digue. Bei niedrigem Wasserstand (keinesfalls bei einsetzender Flut!) kann man bereits hier beginnen, die Felsen vom Pointe Jacques und Grand Cap auf der Meerseite bis zum Grande L'Anse zu umwaten. Man kann aber auch den zugewachsenen und teilweise verfallen Stufen nach links den Berg hinauf in den Regenwald folgen. Nach einigen Minuten Aufstieg führt der nur schwer zu erkennende Pfad weiter nach rechts durch einen kleinen natürlichen Felsentunnel auf das flache Felsenplateau am Grand Cap. Blick über die Grand AnseAm linken Rand gibt es einen schmalen Felsstieg hinunter zum Strand und von hier aus muss man nun die Felsen auf der Meerseite umwaten um zur Grande L'Anse zu gelangen. Wer glaubt, einen trockenen Weg über die dicht zugewachsenen Felsen oberhalb vom Grand Cap finden zu können, der sollte besser recht schnell einsehen, dass dies nicht möglich ist und nur eine unnötige Verletzungsgefahr mit sich bringt!Anse Cocos Am Nordende der Grande L'Anse findet man hinter den Felsen einen kleinen Pfad der direkt zur Grande Anse führt. Am Nordende des Strandes führt links ein schmaler Pfad die Steinstufen hinauf zum Pointe Bélize (von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Grande Anse hat) und auf der anderen Seite hinunter in die Bucht der Petite Anse. Um nun weiter zur Anse Cocos zu gelangen, folgt man dem Weg weiter (weg vom Strand) und nimmt nach einigen hundert Metern die Abzweigung nach links ins Landesinnere. Nach einigen Metern überquert man zwei kleine Holzbrücken und folgt anschließend dem Pfad nach rechts den Berg hinauf und erreicht nach dem Abstieg durch den Wald die (meist einsame) Anse Cocos.Anse Fourmis Ein idelaes Plätzchen für eine ausgedehnte Badepause! Am Nordende des Strandes führt links ein schmaler Weg durch die Büsche hindurch nach rechts den Berg hinauf zum Pointe Ma Flore und von dort aus links hinunter zur Anse Caiman. Für die nun folgende Strecke von ca. 700 Metern bis zur Strasse an der Anse Fourmis braucht man unter Umständen über eine Stunde! Die einfachste Variante ist das Umwaten des kompletten Küstenabschnittes. Die längere, aber abenteuerlichere Alternative ist die Suche nach dem teilweise bis zur Unkenntlichkeit zugewachsenen Pfad oberhalb des Wassers quer durch die Felsen. Manchmal hilft hier wirklich nur noch raten, aber notfalls steht einem ja immer noch die Route durch das Wasser zur Auswahl. Von der Anse Fourmis aus geht es nun sehr zügig (ca. 1 Stunde) über die gut ausgebaute Strasse die Ostküste entlang über die Norspitze mit der traumhaft schönen Bucht der Anse Patates zurück bis zum Hafen nach La Passe.

Die Bestigung des Nid d'Aigles (Adlernest), dem höchsten Punkt von La Digue,Blick über La Digue nach Praslin ist eine nette Abwechlung, die nicht allzu viel Zeit in Anpruch nimmt (Auf- und Abstieg ca. 2 Stunden). Der beste Weg hinauf zum Gipfel führt über die ausgebaute Strasse nach 'Bel Air', welche hinter dem 'Chateau St. Cloud' links ins Landesinnere abbiegt. Man sollte diese Tour vormittgas machen, da es auf dem gesamten Weg hinauf kaum Schatten gibt. Wer vorhat, den Trampelpfad quer durch den Regenwald hinauf zum Gipfel zu suchen, der sollte wissen, dass selbst die meisten Einheimischen diesen Weg nicht mehr kennen! Um nicht stundenlang orientierungslos umherzulaufen, sollte man für den Aufstieg wirklich den einfachen Weg die Strasse entlang wählen. Vom Gipfel aus bergab kann man allerdings problems den angedeuteten Pfaden folgen, denn auf dem Weg nach unten verliert man nicht so schnell den Überblick und runter kommt man immer irgendwo! Die Strasse windet sich setig den Bergrücken hinauf und an den zwei Weggabelungen muss man sich erst nach links und bei der zweiten nach rechts halten. Am Ende der Strasse führt links ein schmaler Pfad weiter den Berg hinauf vorbei an einem Restaurant und durch den kühlen Schatten des Waldes bis auf die Bergspitze, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über La Digue und die übrigen Inseln hat.




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