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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Blyde River Canyon, Mkuzi Game Reserve, Hluhluwe-Umfolozi Park, Drakensberge, Basotho Cultural Village, Bloukrans Bungee + Abseiling, Cederberg Wilderness Area Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

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Blyde River Canyon


Gebiet des Blyde River CanyonUnterhalb des Zusammenflusses der Flüsse Treur (Sorge) und Blyde (Freude) befindet sich eines der großen Naturwunder Afrikas. Der Blyde River Canyon ist eine massive und majestätische Schlucht aus rotem Sandstein, deren Flanken fast senkrecht zum Wasser am Grund abfallen.

Das nordöstliche Transvaal, an das der Krüger-Nationalpark anschließt, gehört zu den landschaftlich reizvollsten Regionen des südlichen Afrikas. Dort liegt der Blyde River Canyon, eine Schlucht mit bizarren Steilabfällen von 600-900 m Tiefe, die der Fluss durch verwitterte Dolomitschichten gegraben hat. Im Mittelpunkt dieser Landschaft befindet sich das gleichnamige Nature Reserve, das für seine reiche Flora und Vogelwelt bekannt ist und das den Plateaurand der Osttransvaaler Drakensberge bildet.

Blick über den Blyde River Canyon vom Lowveld ViewpointDer Blick vom Rande des Highveld fällt über 1000 m tief nach unten und weit über das Lowveld und den Krüger-Park hinweg bis nach Mosambik. Die Straße entlang des Canyons heißt nicht umsonst Panorama-Route, denn hier gibt es einige fantastische Aussichtspunkte, jeweils nur einige Minuten von den Parkplätzen entfernt.

Der erste Aussichtspunkt ist Three Rondavels im Norden des Canyons. Die imposanten Felsformationen, die aus dem Canyon aufragen, erinnern tatsächlich an afrikanische Rundhütten. Von hier aus hat man auch einen atemberaubenden Blick auf den großen Stausee, an dessen unterem Ufer zahlreiche Krokodile leben.Three Rondavels Direkt an der Kante Richtung Stausee ragt einer der Felsen recht weit hinaus und bietet ein herrliches Fotomotiv. Fotografiert man nämlich eine auf ihm stehende Person geschickt, so sieht es aus, als ob sie über dem Abgrund schwebe. Vom Lowveld Viewpoint, der direkt am Canyonrand in Richtung Süden liegt, bietet sich ein fantastischer Ausblick über einen Großteil des Blyde River Canyon.

Bourke's Luck PotholesAm Zusammenfluss von Treur und Blyde hat die erosive Kraft der beiden Wasserläufe, die Sand und Kiesel als Schleifmaterial mit sich führen, faszinierende zylindrische Löcher in dem gelben Dolomitgestein hinterlassen. Diese werden Bourke's Luck Potholes genannt und können von einer kleinen Brücke hervorragend bestaunt werden. Am Eingang befindet sich ein kleines Museum, in dem die Flora und Fauna der Gegend anschaulich erklärt wird.

Am God's Window, im Süden des Nature Reserve, ist die Aussicht bei gutem Wetter tatsächlich göttlich. Hier fallen die Klippen gut 700 m senkrecht ins Lowveld ab.Die Lisbon Falls in der Nähe von Graskop Vom Parkplatz aus führt ein kurzer Pfad zum (recht kleinen) Rain Forest auf dem 1730 m hohen Quartzkop, wo Farne, Moose und verwachsene Gelbholz-Bäume gedeihen. In der Nähe von Graskop findet man obendrein zahlreiche Wasserfälle direkt an der Strasse, die den einen oder anderen Blick wert sind (z.B. Berlin Falls und Lisbon Falls).

Kurz hinter Graskop zweigt die Straße in Richtung Pilgrim's Rest ab und führt durch einstiges Goldrausch-Gebiet. 1873 entdeckte der Goldgräber William Trafford das gelbe Edelmetall und löste einen Goldrausch aus. Eine Zelt- und Barackensiedlung entstand hier quasi über Nacht. Als sie florierte (innerhalb eines Jahres wühlten hier 1500 Digger rum), wurden die Zelte und Schuppen durch Blechdach-Häuser ersetzt, Händler und Kantinenwirte machten ihre Läden auf, eine Kirche und eine Zeitung erschienen auf dem Plan und einige Jahre lang erfreute sich Südafrikas erste große Goldminen-Stadt seiner selbst.Gebäude in Pilgrim's Rest Zunächst wurde das Gold mit Pfannen aus dem Flußsand geschwemmt, ab 1881 begann der Abbau im großen Stil und Verbände und Firmen wurden gegründet, um tiefer zu graben. Die letzte der Minen wurde erst 1970 geschlossen, obwohl schon lange davor (in den 40er Jahren) die Eigentümer ihre Investitionen gestreut hatten und sich jetzt mit Holz beschäftigen (einige der größten Forste der Welt bedecken jetzt die Hänge des Escarpment). Pilgrim's Rest ist jedoch nicht die typische Geisterstadt. Noch immer wohnen dort ein paar Hundert Einwohner und der hübsche historische Charakter des Ortes wurde sorgsam erhalten, so dass er jetzt als lebendiges Museum fungiert. Einige der originalen Bergarbeiterhütten stehen dem Besucher offen und es gibt geführte Touren durch das Dorf, das Diggers' Museum und durch Alanglade, dem luxuriös ausgestatteten Haus eines damaligen Bergwerksdirektors.




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