Startseite Zurück zur Kontinentauswahl Im Land der Pharaonen und Pyramiden Diesseits von Eden Die Insel der Vielfalt Der Diamant Afrikas Das vergessene Paradies am Äquator Inseln des Überflusses Willkommen im Regenbogenland
Gefällt mir
 
 
Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Blyde River Canyon, Mkuzi Game Reserve, Hluhluwe-Umfolozi Park, Drakensberge, Basotho Cultural Village, Bloukrans Bungee + Abseiling, Cederberg Wilderness Area Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Willkommen im Regenbogenland


Hluhluwe-Umfolozi Park Vorheriger Tipp Highlight-Übersicht Nächster Tipp Basotho Cultural Village


Drakensberge


Die Drakensberge, Hauptbestandteil des Ukhahlamba-Drakensberg Parks, das zweite Welt-Natur-Erbe KwaZulu Natals, ist eine der Hauptattraktionen des südlichen Afrikas. Mit ihren gigantischen bis über 3000 m hohen Sandstein- und Granitformationen, kristallklaren Bächen und Flüssen und saftiggrünen Wiesen und Feldern sind sie ein absolutes Muss für jeden Afrika-Reisenden. Auch bei den Südafrikanern stehen die Drakensberge als Erholungs- und Urlaubsziel ganz weit oben auf der Liste.

Übersicht der verschiedenen Gebiete der DrakensbergeDer Gebirgszug der Drakensberge erstreckt sich vom Krüger-Nationalpark im Norden bis zur Garden Route im Süden auf einer Länge von rund 960 km. Die eigentliche Heimat der Namen gebenden Drachen ist aber die Gegend zwischen Sentinel und Rhino Peak, wo die Berge über hundert Kilometer hinweg eine durchschnittliche Höhe von 3050 Metern haben und aus den Midlands aufragen. Sie liegen weitab vom Großstadtgetümmel Durbans oder Johannesburgs und waren einst die Heimat der San, der Buschmänner des südlichen Afrikas. Die schroffen Bergspitzen ähneln in der Gesamtansicht tatsächlich dem gezackten Rücken eines Drachen. Auch Barriere der Speere (Ukhahlamba) werden die Drakensberge oft genannt, denn früher waren sie ein fast unüberwindliches Hindernis in Richtung Westen. Mit ihrer einzigartig schönen Landschaft locken sie jährlich Hunderttausende von Besuchern an und doch findet man immer noch ein abgelegenes Plätzchen.

Sie werden in drei Gebiete aufgeteilt. Die Nördlichen, Zentralen und Südlichen Drakensberge. Die Berge zeigen sich je nach Jahreszeit verschieden. Im Frühjahr und Sommer saftig grün mit angenehm warmen Temperaturen, der Herbst gleicht mit rotbraunem Laub und morgendlichem Nebel dem Deutschen auf erstaunliche Weise und im Winter sind die Drakensberge oft weiss und manchmal sogar komplett eingeschneit.

Blick auf die DrakensbergeFast die gesamte Gebirgskette ist Nationalpark-Gebiet, besonders geschützt wegen seiner zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Sie haben sich in dieser einmaligen Kombination aus reißenden Bergflüssen, die tiefe Schluchten in die Erde gefressen haben, Wasserfällen, die in schmale Canyons stürzen und pilzartigen Bergkegeln, die aus den Tälern wachsen, angesiedelt und erhalten. So gelten die Drakensberge als einer der ganz wenigen Plätze der Erde, an denen sich noch Bartgeier in freier Wildbahn beobachten lassen. An die 90 Prozent der Tageslichtzeit verbringen die Vögel im Flug und legen dabei an einem einzigen Tag bis zu 700 km zurück.

Die bekanntesten Attraktionen sind das Amphitheater, der Royal Natal National Park, Cathedral Peak, Monks Cowl, Champagne Castle, Giant's Castle und der Sani Pass ins Bergkönigreich Lesotho. Hier dreht sich alles um Hiking und Wandern, denn das kann man hier solange einen die Beine tragen. Die Wanderwege sind überall im Ukhahlamba-Drakensberg Park gut ausgeschildert und außerdem gibt es noch Guides, die man anheuern kann. Eine weitere beliebte Art die Drakensberge zu erkunden ist auf dem Rücken eines Pferdes und Anbieter gibt es vor Ort genügend.

Das AmphitheaterSpektakulärster Teil der Drakensberge ist aber ohne Zweifel das Amphitheater im Royal Natal National Park. Eine 500 m hohe, senkrechte Felswand, die sich 5 km lang zwischen Sentinel und Eastern Buttress erstreckt. Hier stürzt sich der Tugela-River über fünf Stufen 850 m nach unten ins gleichnamige Tal, bevor er seine 330 km lange Reise zum Indischen Ozean antritt. Den Wasserreichtum der Landschaft symbolisiert schon der Name des höchsten Gipfels des Plateaus, des 3282 m hohen Mont-aux-Sources, Berg der Quellen, der nach den nicht weniger als acht hier entspringenden Flüssen benannt wurde. Der Park wurde 1916 etabliert und erhielt seinen Königstitel 1947, als die britischen Royals hier Urlaub machten. Eine der schönsten Tageswanderungen im südlichen Afrika (und dabei nicht sehr beschwerlich) führt zu Tugela Gorge, wo die Wasser des Tugela-River zwischen Felswände und durch einen engen Tunnel gezwungen werden. Der ja nach Ausgangspunkt 8-11 km lange Weg führt durch Wald und ausgedehnte Proteenbestände.Keartland's Pass Am Ziel kann man, je nach Wasserstand, in den 60 m langen Tunnel hineinwaten und nach Erklimmen einer Kettenleiter wird der Blick auf das Amphitheater freigegeben. Der Aufstieg zum Plateau des Amphitheaters bietet den höchsten Schwierigkeitsgrad aller angebotenen Bergwanderungen. Folgt man der Route durch den Park, muss man mindestens zwei Tage ansetzen und außer aller notwendigen Ausrüstung auch Zelt und Schlafsack mitnehmen, um oben am Steilrand zu übernachten. Man sollte sich bei längeren Touren und bei allen Kletterpartien auf jeden Fall ins Bergregister im Parkbüro eintragen.

Nandi Falls in Monk's CowlMonks Cowl befindet sich in der Mdedelelo-Wilderness Area, die zwischen Cathedral Peak und dem Giant's Castle Game Reserve liegt und kann von Winterton aus über die R600 erreicht werden. Hier lassen sich ebenfalls mehrere schöne Tagestouren durch die Berglandschaft durchführen, die alle am Wildlife Büro direkt neben dem Parkplatz von Monks Cowl am Ende der Strasse beginnen. Für alle Wanderungen in diesem Gebiet gilt, dass man sich am besten morgens auf den Weg machen sollte, da es so gut wie keinen Schatten auf den Hügeln der Drakensberge gibt. Will man weiter in die Wilderness Area vorstossen, muss man sich (zur eigenen Sicherheit) in das Bergregister am Büro eintragen. Eine sehr schöne mehrstündige Tour führt direkt hinter dem Büro rechts einen steilen Weg hinauf durch den Wald zu den Crystal Falls und weiter zur Sphinx, einer Gesteinsformation, die von der Seite wirklich ihrem ägyptischen Namensgeber ähnelt. Über offene Graslandschaft folgt man dem Pfad über den Breakfast Stream zur Ebene des Keartland's Pass, immer mit Blick auf die faszinierende Kulisse der Drakensberge. Noch vor der Abzweigung zu Blind Man's Corner (Vorsicht, der rechte Weg führt in die Wilderness Area) direkt am Fuße der Berge, zweigt der Weg auf der Ebene nach rechts ab und führt nun steil zurück in das Tal. Unten angekommen biegt man nach links ab und folgt dem Fluss bis zu den Nandi Falls, einem schönen kleinen Wasserfall. Von hier aus kann man nun direkt zurück zum Parkplatz gehen oder aber noch einen größeren Umweg entlang des Hlatikhulu Forest Trail machen.




Hluhluwe-Umfolozi Park Vorheriger Tipp Highlight-Übersicht Nächster Tipp Basotho Cultural Village