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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Blyde River Canyon, Mkuzi Game Reserve, Hluhluwe-Umfolozi Park, Drakensberge, Basotho Cultural Village, Bloukrans Bungee + Abseiling, Cederberg Wilderness Area Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Willkommen im Regenbogenland


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Cederberg Wilderness Area


Die wildzerklüffteten Felsformationen der etwa 70.000 ha grossen Cederberg Wilderness Area, seit 1973 Naturschutzgebiet, erinnern an den Südwesten der USA und bieten hervorragende Wandermöglichkeiten. Vor allem die eintägige Tour zum Wolfberg Arch ist ein absolutes Highlight. Die Cederberge liegen 220 km nördlich von Kapstadt und sind leicht über die N7 zu erreichen.

Karte der Cederberg Wilderness AreaVon Citrusdale aus führt eine Piste direkt in die Cederberge, wo man in eine malerische Bergwelt mit zerfurchten Hängen, tiefen Tälern, 2000 m hohen Bergspitzen und verwitterten Sandsteinformationen eintaucht. Die natürlichen Steinskulpturen wie z. B. Malteserkreuz und Wolfberg Arch sind durch ein Netz von Wanderwegen zugänglich und fotografisch besonders ergiebig. Auch mehrtägige Wandertouren mit Übernachtungen in einfachen Berghütten und restaurierten Farmgebäuden sind möglich. Im Gebeit der Cederberg Wilderness Area gibt es zudem zwei Campingplätze mit allen Einrichtungen.

Die Vegetation besteht überwiegend aus Fynbos mit topographisch bedingten Variationen. Proteen, Riedgräser und Erikagewächse in vielen Farbschattierungen bedecken die Hänge der Berge. Die Clanwilliam-Zeder ist durch Raubbau leider selten geworden und d alten, knorrigen Stämme mit dem fast weißen Holz sind kaum noch zu sehen. Umfangreiche Aufforstungsprogramme, in denen jedes Jahr ca. 8.000 junge Bäume gepflanzt werden, sind jedoch im Gange.

Die Vogelwelt der harschen Bergregion ist überraschend vielseitig und man bekommt nicht nur den Rock Jumper und den Black Eagle zu sehen. Auch mehrer kleinere Antilopen sind ebenfalls in diesem Gebiet vertreten. Für die Sichtung von Falbkatzen, Erdwolf, Kapfuchs und Löffelhund braucht man hingegen sehr viel Glück und noch mehr Geduld. Beim Wandern und Klettern in den Felsen sollte man auch auf giftige Puff- und Bergottern achten.

Felsformationen in den CederbergenFür die Wanderungen in der Cederness Wilderness Area benötigt man immer ein Permit. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man daher vorher das Tourism Office in Clanwilliam oder Citrusdale kontaktieren (manchmal muss man die Permits sogar schon Monate im voraus beantragen). Das Naturschutzgebiet ist in drei Blöcke unterteilt und die Anzahl der Besucher ist in jedem Block auf 50 pro Tag beschränkt. Genaue Karten der Umgebung und der Trails erhält man Algeria.

Blick hinauf zum HochplateauDie ca. 5-8 Stunden dauernde, steil bergauf führende Tour zum Wolfberg Arch startet man am besten vom sehr idyllisch gelegenen Campingplatz nahe der Algeria Forest Station am Fusse des Tafelberges. Geeignet sind hierfür vor allem die Monate April bis September, in denen es temperaturmässig am angenehmsten ist. Vom Campingplatz aus folgt man der staubigen Piste über einige Kehren bis zu einem kleinen Parkplatz. Hier beginnt nun der steile und mühsame Aufstieg über einen schmalen Pfad hinauf bis zur Felsformation der 'Drei Giganten'. Die Wege im Naturschutzgebiet sind alle nur durch kleine, leicht zu übersehende Steinhaufen markiert. Dies verleitet vor allem auf dem Rückweg auf dem Hochplateau zum Verlaufen. Wenn man ohne Karte und Kompass unterwegs ist, sollte man sich deswegen den Hinweg gut einprägen und sein Ziel nie aus den Augen verlieren. Was von unten wie kleine Felsen aussieht, entpuppt sich vor Ort als gigantische Steinbrocken, die den Eingang zu zwei tiefen Schluchten bilden. Der normale Weg zum Hochplateau führt über die riesigen Geröllhaufen durch die linke Schlucht. Empfehlen kann ich jedoch auch den wesentlich interressanteren und abenteuerlicheren Weg durch die rechte.Der Wolfberg Arch Dazu muss man am rechten 'Giant' zuerst ein Stück die Felswand hinaufklettern und diesen dann rechts herum umrunden, bevor man am Eingang der zweiten Schlucht steht. Wer diesen Weg wählt, muss sich darauf einstellen, auf dem Boden kriechend unter Felsen durchzuschlüpfen, sich durch enge Nischen zu quetschen und viel zu klettern. Egal über welchen Weg, irgendwann steht man auf dem Hochplateau und kann die herrliche Aussicht über die zerklüffteten Berge und Felsformationen geniessen. Hier weist auch ein Schild (das einzige auf der Strecke) den Weg in Richtung Wolfberg Arch. Da von hier aus aber mehrere Routen zum Bogen führen, sollte man sich durch anscheinend kreuzende Wege nicht verwirren lassen. Sobald man zwei weitere Felsformation umrundet hat, kann man das Ziel auch schon in der Ferne erkennen und den direkten Weg wählen. Über eine langegezogene Ebene und den letzten Felsanstieg hat man dann endlich den Wolfberg Arch erreicht. Die einzige Schwierigkeit auf dem Rückweg liegt eigentlich darin, den Zugang in die Schluchten wiederzufinden, da der Rand der Felskante überall vermeintliche Einstiege aufweist. Man sollte daher nach dem oben erwähnten Schild Ausschau halten. Für den Rückweg empfiehlt sich auf jeden Fall der einfachere Weg durch die nun rechte Schlucht und das Geröllfeld den Berg hinunter bis zum Parkplatz.




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