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Im Land der Pharaonen und Pyramiden


Als der Herr die Welten schuf, verteilte er gerecht unter allen Ländern Stein, Wasser, Wiese und Tal. Jedes Land bekam etwas von diesen Schätzen des Allmächtigen, und auch Arabien erhielt seinen Anteil. Dann beschloß der Herr der Welten, jedem Land auch ein wenig Sand zu geben. Mit einem prallen Sack schickte er den Erzengel Gabriel los, den Sand gerecht zu verteilen. Als aber Gabriel über Arabien schwebte, schlich sich der Satan heimlich heran, schnitt den Sack auf, und aller Sand ergoß sich, trocknete die Seen aus und vertrieb das Wasser aus seinen Flüssen. So entstand der Sage nach die Weite der Wüste, wie sie auch in Ägypten zu 96% vorherrscht.
Ägypten ist jedoch für den Urlauber, egal ob Lastminute, auf Studien- oder Badereise, mit seinen Tempeln, Hieroglyphen und Moschee und seinen freundlichen Menschen mit Sicherheit eines der spannendsten Länder des Islam. Besonders das schöne Hurghada ist bekannt für seine atemberaubende Unterwasserwelt und zieht damit viele Taucher und Schnorchler an.



Fläche: ca. 1 Mio. km²
Einwohner: ca. 67 Millionen
Hauptstadt: Kairo
Amtssprachen: Arabisch
Währung: Ägyptische Pfund
Zeit: MEZ +1 Std.; MESZ +1 Std.


Karte von Ägypten

Grundverschiedene Landschaften prägen Ägypten: Üppiges grünes, fruchtbares Land entlang des Nils und seiner Arme, die großen Wüsten, die Küsten von Mittelmeer und Rotem Meer, der Sinai und die wunderbar Unterwasserwelt des Roten Meeres. Im wesentlichen gliedert sich das Land in fünf Großlandschaften. Das Niltal Oberägyptens ist in die Wüstentafel eingesenkt und nördlich von Kairo, also in Unterägypten, erstreckt sich das Nildelta. Im Westen der Flußoase erstreckt sich über zwei Drittel der gesamten Landesfläche die Lybische Wüste. Östlich des Nildeltas erstreckt sich die hingegen die Arabische Wüste, die Höhen zwischen 1000 m und 2000 m erreicht. Der Steilabfall des großen Grabenbruches führt zum Roten Meer. Die Halbinsel Sinai verbindet die Kontinente Afrika und Asien.

Von Oktober bis April reist es sich im Land der Pharaonen klimatisch am angenehmsten, in den Sommermonaten ist es in Oberägypten mit Temperaturen um die 40 °C extrem heiß. In Unterägypten kommt zu der großen Sommerhitze noch eine hohe Luftfeuchtigkeit.Im Sinai ist es im Winter und Herbst warm und die Wassertemperaturen bewegen sich um 20 °C. Wenn der fünfzigtägige Wüstenwind Chamsin weht, nimmt das Firmament die Farbe der Wüste an. Zwischen März und Mai kann das Wetter in Sekunden umschlagen: Stundenlang, manchmal auch tagelang trägt der Chamsin feinen Wüstenstaub mit sich, der dann ganz Ägypten bedeckt.Zum Seitenanfang

Wenn es so etwas wie einen roten Faden gibt, der sich durch die Geschichte Ägyptens zieht, dann ist es die geopolitisch herausragende Lage des Landes, die sich Besatzer (Perser, Griechen, Römer, Byzantiner, Araber, Türken und Briten) seit jeher nutzbar machen wollten. Ägypten als Tor Afrikas, als Brückenkopf zwischen Afrika und Vorderasien und früher als prall gefüllte Kornkammer am Nil. Immer wieder fielen die großen Könige und Feldherren, von der Zeit der pharaonischen Dynastien über die Antike bis zur Neuzeit, über Ägypten her. Die einzigen Eroberer, die dem Land bis in die Gegenwart ihren unverwechelbaren Stempel aufdrücken konnten, waren die Araber. Die formale Unabhängigkeit erfolgte 1922, aber die Britische Kontrolle über das Land endete erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ägypten zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und gehört zusammen mit Israel zu den größten Empfängern US-amerikanischer Wirtschaftshilfe. Einen zunehmend größeren Beitrag zum sich noch langsam entwickelnden wirtschaftlichen Aufschwung Ägyptens sollen der Sinai und die Region Rotes Meer leisten. Beide haben als natürliches Kapital ganzjährigen Sonnenschein, ideale Voraussetzungen für Tourismus, der auf ca. 6 Millionen Besucher jährlich kommt, Tendenz steigend. Die Grundstücke mit Meerzugang sind jedenfalls zu 97% an Investoren verkauft oder zumindest mit Optionen belegt.

Wie in anderen Entwicklungsländern auch gibt es in Ägypten eine große Landflucht. Mehr als ein Drittel der Menschen ist unter 15 Jahre alt und die Analphabetenrate beträgt 40-50%. Knapp 90% der Bevölkerung sind Muslime, dazu kommen noch die Kopten und kleine Minderheiten von römisch-katholischen, protestantischen und griechisch-orthodoxen Christen, sowie eine kleine jüdische Gmeinschaft.

Von der Mittelmeerküste bis zum Sinai prägen Steppen mit kargen Sträucher- und Buschbewugs das Bild. Auf dem Sinai setzt sich diese unwirtliche Landschaft in Form von Sand- und Kiessteinwüsten fort. Im Niltal, dem Garten Ägyptens, begegnet man hingegen auch Jasmin, Oleander, Hibiskus und Bambus. Krokodile, die es lange Zeit in Ägypten kaum noch gab, stellen neuerdings ein Problem in Nasser-See dar. Etwa 10.000 Panzerechsen, die größten bis zu 10 m lang, schwimmen heute nach Schätzungen bereits im See. Gefährlich sind auch Schlangen (Kobras und Sandvipern) und grüne und schwarze Skorpione, die sich gerne unter Steinen und Sträuchern aufhalten.