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Die Wiege der Revolution


"Ein Leben wie Gott in Frankreich", "Savoir vivre" - Sätze, die bei einem Urlaub in Frankreich keine leeren Worte bleiben müssen, vorausgesetzt, man übernimmt ein wenig die Lebensart der Franzosen, besucht Cafés, beobachtet Menschen beim Boules-Spiel und nimmt sich Zeit für ein Schwätzchen beim Einkauf. Auf einer Reise durch Frankreich kann man sich auch von den Raffinessen der weltberühmten Küche überzeugen und dazu noch die lokalen Spezialitäten testen.
Für eine Tour de France reicht im allgemeinen die Zeit eines Urlaubes nicht aus, so dass man sich besser bestimmte Regionen heraussucht und die eine oder andere Sehenswürdigkeit auf der An- und Abreise mit einplant. Dabei ist ein Besuch von Paris, zweifellos ein Juwel der Europäischen Hauptstädte, mit dem Eifelturm, dem Louvre, Sacré Coeur und dem Arc d'Triumph ein absolutes Muss.



Fläche: 543.965 km²
Einwohner: ca. 60 Millionen
Hauptstadt: Paris
Amtssprachen: Französisch
Währung: Euro
Zeit: MEZ +0 Std.; MESZ +0 Std.


Karte von Frankreich

Frankreich ist das größte Land in Westeuropa. Die Pyrenäen trennen Frankreich im Südwesten von Spanien und an den östlichen Ausläufern der Gebirgskette schwingt sich die Mittelmeerküste bis zum Rhone-Delta. Die Alpen bilden eine Barriere entlang der italienischen Grenze und weiter nördlich türmen sich die Kalksteinformationen des Juragebirges an der Grenze zur Schweiz auf. Nördlich davon erheben sich die Vogesen über das Rheintal und markieren die Grenze nach Deutschland, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Die Klippen und Strände der Nordküste schauen auf den Ärmelkanal hinaus.

Das Klima Frankreichs ist gemäßigt und hat drei regionale Abstufungen. Im Norden und Westen bringt der Atlantik Feuchtigkeit und wechselhaftes Wetter mit milden Wintern und kühlen Sommern. Nach Süden hin werden die Sommer wärmer und die Winter kälter. Das Pariser Becken ist stärker vom Kontinentalklima geprägt, mit kräftigen Niederschlägen im Frühling und Herbst und sommerlichen Gewittern. Ostfrankreich und das Zentralplateau haben kältere Winter und viel Schnee in den Höhenlagen.

"Gallia est omnis divisa in partes tres" - so beginnt Cäsars Bericht "De bello Gallico" über die Eroberung Galliens. Nach dem Krieg gab es diese 3 Teile Galliens nicht mehr, das Land war vereinigt. Es wäre übertrieben, darin die Geburtsstunde der französischen Nation zu sehen, aber immerhin gab es nun in etwa die Grenzen, die durch Jahrhunderte Frankreich markieren sollten. Im 5. Jh. strömten zahlreiche Stämme aus Germanien ein und vermischten sich mit den Bewohnern. Der Franke Chlodwig I. begründete das Fränkische Reich und nahm 500 das Christentum an. Karl Martell vollbrachte eine für die Zukunft Europas entscheidende Tat, als er 732 die Araber so vernichtend schlug, daß sie sich letztlich hinter die Pyrenäen zurückzogen und diese nie wieder überschritten. Hartnäckigster Gegner Frankreichs waren die Engländer. Neben der Pest, die schreklich wütete, war der Hundertjährige Krieg (1339-1453) gegen England die zweite Geißel im Lande. Es folgten die Religionskriege und das Zeitalter des Absolutismus, dessen Höhepunkt mit dem "Sonnenkönig" Ludwig XIV. erreicht wurde und mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 ein jähes Ende fand. Nun war die Zeit des großen Feldherren Napolean Bonaparte gekommen, die jedoch mit seiner Verbannung endete. Der weitere Verlauf Frankreichs war von vielen Kriegen in Europa und Übersee geprägt.Zum Seitenanfang

Frankreich steht nach den USA, Japan und Deutschland an Nummer vier der Weltwirtschaft. Wichtigste Rolle dabei spielen die Landwirtschaft, Leicht- und Schwerindustrie und Spitzentechnologien. Für Westeuropa ist Frankreich die führende Agrarnation. Bei der Weinproduktion steht Frankreich nach Italien an zweiter Stelle. Der Energiebedarf des Landes wird mit fast drei Viertel durch Kernenergie gedeckt. Frankreich ist das beliebteste Reiseziel der Welt und die Tourismusindustrie ist damit der größte Arbeitgeber des Landes, der die meisten Devisen erwirtschaftet.

Der Lebensstandard Frankreichs ist einer der höchsten in Europa. Frankreich hat mit nur 4% einen sehr geringen Ausländeranteil. Die größte Teil der Bevölkerung (ca. 77%)ist katholisch, etwa 6% sind Muslime und 3% Protestanten. Mit seinen Impulsen für die europäische Kultur und Kunst nimmt Frankreich eine Sonderstellung ein. Auf allen Gebieten der Literatur, Malerei, Plastik, Musik und Architektur haben französische Künstler Wegweisendes geleistet und die Landesweite Pflege und der Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird in Frankreich als Aufgabe von nationalem Rang angesehen.

Die fruchtbaren Tiefebenen des Nordens und Westens erheben sich zu Hügeln, die mit Ginster und Heidekraut bedeckt sind. Es gibt fruchtbares Weideland und grüne Hänge auf den Westhängen der Pyrenäen und auf dem Zentralplateau. Die Vegetation des Südostens ist mediterran mit Oliven, Buchsbaum, Thymian und Korkeichen. Zum einzigartigen Tierbestand Frankreichs zählen weiße Wildpferde, Büffel und Flamingos im Rhonedelta an der Mittelmeerküste.