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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Cerne Abbas Giant, Stonehenge, Dunnottar Castle, Eilean Donan Castle, Falls of Glomach Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Europas große Monarchie


Die Monarchie (seit 1952 Königin Elisabeth II.) bietet mit dem bekannten Bed & Breakfast eine angenehme und teilweise preisgünstige Möglichkeit das gesamte Land individuell zu durchreisen. Von den weißen Klippen in Cornwell, über die Palmenstraßen von Torquay, die Tower Bridge in London, das Castle von Edinburgh bis hin zu den nebeligen schottischen Highlands ist eigentlich für jeden Urlauber etwas dabei.
Und wer wollte nicht schon immer mal Ausschau halten nach dem Ungeheuer von Loch Ness oder dem unheimlichen Stonhenge einen Besuch abstatten? Gerade für Trekking- und Outdoorfans ist eine mehrtägige Tour mit Karte und Kompass durch die Unberührtheit der schottischen Highlands ein genauso großes Muss, wie das Zelten mit Blick auf das Dunnottar Castle nördlich von Edinburgh.



Fläche: 244.100 km²
Einwohner: ca. 60 Millionen
Hauptstadt: London
Amtssprachen: Englisch
Währung: Pfund
Zeit: MEZ -1 Std.; MESZ -1 Std.


Karte von Großbritannien

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland liegt vor der atlantischen Nordküste Europas und bildet eine Union aus England, Schottland und Wales mit den sechs Grafschaften Nordirlands. Die britischen Inseln sind durch eine Vielzahl von Landschaften und geologischen Formationen geprägt. In Süd- und Mittelengland herrscht eine sanfte Hügellandschaft vor, das nördliche England, Schottland, Wales und Nordirland sind vielfach bergig und zerklüftet. Die höchste Erhebung ist der Ben Nevis (1344 m) in den Cairngorm Mountains.

Trotz der zum Teil nördlichen Lage ist das Klima recht mild. Die westschottischen Berge sind im Winter schneebedeckt, während Nordirland feucht, aber schneearm ist. In Wales gibt es kühle Sommer und milde Winter, in Höhenlagen starke Niederschläge. Südengland hat die höchsten Sommertemperaturen und zugleich die höchsten Temperaturschwankungen (im Winter oft unter 0 °C).

2 Expeditionen Cäsars brachten den Ureinwohnern der Inseln ersten Kontakt mit der römischen Weltmacht, die später beinahe das gesamte Land unterwarf. Nach dem Rückzug Roms fielen nordwestgermanische Stämme, Angeln, Sachsen und Jüten über die Inseln her und gründeten kleine Königreiche, die sich im Laufe der Christianisierung zu größeren Herrschaftsgebieten zusammenschlossen. Im ständigen Kampf gegen Invasoren aus dem Norden - vor allem Dänen und Wikinger - konnte sich ab 955 ein britisches Königreich durchsetzen, das seither mit nur einer Unterbrechung von 11 Jahren existierte. Weil der Papst ihm die Scheidung von seiner ersten Frau verweigerte, sagte sich Heinrich VIII. 1534 endgültig von Rom los, gründete eine eigene Kirche, enteignete die Klöster und schuf so die Grundlagen für den Aufbau des modernen britischen Zentralstaates. Als Heinrichs Tochter Elisabeth I. 1588 die spanische Flotte schlagen konnte, begann Britanniens Aufstieg zur Weltmacht. In der folgenden Zeit konnte England seine Stellung als Kolonialmacht weiter ausbauen und profitierte dabei von den kriegerischen Auseinandersetzungen der europäischen Rivalen auf dem Festland. Nach den beiden Weltkriegen und der Abgabe des Suez-Kanals 1956 erlosch allerdings die Rolle als Weltmacht. Großbritannien trat 1972 der EG bei, beteiligte sich jedoch als einzige der größeren europäischen Mächte nicht an der Einführung der gemeinsamen Währung.

Die britische Wirtschaft befindet sich in einer Phase des Aufschwungs, welcher sich auf absehbare Zeit fortsetzen wird. Eine Inflationsgefahr besteht derzeit nicht. Bei den Wachstumsbranchen, wie Kommunikations- und Finanzdienstleistungsbereich, der pharmazeutischen Industrie und der Biotechnologie, liegt Großbritannien im globalen Trend.

Etwa 67% der Bevölkerung gehören dem Christentum an, ca. 2.6% sind Muslime und der Rest gehört anderen bzw. keiner Konfession an.

Vor 5000 Jahren war Großbritannien von dichten Laubmischwäldern bedeckt, von denen heute nur noch Reste vorhanden sind. Weite Moorlandschaften überziehen Teile von Schottland, Nordirland und Wales, sowie Höhenlagen von Nordengland. Große Säugetiere sind durch Jagd oder Zerstörung ihrer Lebensräume ausgerottet worden (ausgenommen davon ist der Rothirsch in den schottischen Highlands). Von den kleineren Säugern findet man heute noch den Rotfuchs, den Dachs, den Fischotter und das Wiesel.

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