Startseite Zurück zur Kontinentauswahl Ein Leben zwischen Anden und Tiefland Im Reich der Inka
Gefällt mir
 
 
Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Tiwanaku, La Paz, Sajama-Nationalpark Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Ein Leben zwischen Anden und Tiefland


Einreise:

Die Einreise als Tourist für 90 Tage ist mit einem nach Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass möglich. Das für die Einreise erforderliche Visum wird an der Grenze ausgestellt. Gelegentlich kommt es vor, dass lediglich ein 30-Tage-Stempel in den Pass gestempelt wird. In solchen Fällen sollte dieses sofort reklamiert werden. Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt. Der Eintrag eines Kindes bis zu 16 Jahren in den Reisepass eines Elternteils ist zur Einreise ausreichend.


Adressen:

Botschaft der Republik Bolivien
Wichmannstraße 6, D-10787 Berlin
Tel: (030) 263 91 50. Fax: (030) 26 39 15 15.
E-Mail: embajada.bolivia@berlin.de
Internet: www.bolivia.de
Honorargeneralkonsulat in Hamburg. Honorarkonsulate in Bremen, Frankfurt/M. und München.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Avenida Arce 2395, BO-La Paz
Postanschrift: Casilla 5265, BO-La Paz
Tel: (02) 244 00 66, 244 11 33/66. Fax: (02) 244 14 41.
E-Mail: info@ambajada-alemana-bolivia.org
Honorarkonsulate in Cochabamba, Santa Cruz, Sucre und Tarija.



Impfungen/Gesundheit:

Pflichtimpfungen sind nicht vorgesehen. In den Departamentos Santa Cruz und Cochabamba, insbesondere der Chiquitanía und dem Chapare, treten regelmäßig Denguefieber-Epidemien auf, die immer wieder Todesopfer fordern. In jüngster Zeit sind in Bolivien (insb. Regionen Chuquisaca und Beni sowie in den ärmeren Stadtvierteln von La Paz) vermehrt Fälle von Cholera aufgetreten. Besondere Vorsicht (kein Verzehr ungekochter Speisen) wird empfohlen.
Die Höhenluft ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck. Folgen davon sind extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht.
Für die extreme Höhe von La Paz (Flughafen 4.040 m, Stadt 3.700 m) gelten einige Grundregeln: möglichst nicht rauchen und keinen Alkohol trinken; am ersten Tag ruhen; Coca-Tee (mate de coca) trinken; bei starken Kopfschmerzen ca. 5 - 10 Min. Sauerstoff inhalieren (Flasche Tag und Nacht im Hotel erhältlich). Gegen die "Höhenkrankheit" wird von Ärzten die Einnahme von DIAMOX empfohlen.

Zum Seitenanfang
Sicherheit:

Die Lage in Bolivien ist nach dem Rücktritt von Staatspräsident Mesa und der Amtseinsetzung des Übergangspräsidenten Rodriguez derzeit ruhig aber fragil. Es kann jederzeit wieder zu Massenprotesten, Streiks und Straßenblockaden kommen, die den Überlandverkehr zum Erliegen bringen und den Flugverkehr massiv beeinträchtigen. Auch mit einem neuerlichen Zusammenbruch der Lebensmittel- und Treibstoffversorgung aufgrund von Protestkundgebungen muss gerechnet werden. Es wird daher empfohlen, vor allen Reisen nach Bolivien und innerhalb des Landes zeitnah Erkundigungen über die örtliche Sicherheitslage einzuholen und den Reiseverlauf auf der Grundlage dieser Informationen sorgfältig zu planen.
In einem der ärmsten Länder Südamerikas sind Reisen auch stets mit Risiken für die persönliche Sicherheit verbunden. Bolivien ist eines der Länder mit den größten Drogenanbaugebieten der Welt. Von Reisen in den Chapare (Coca-Anbaugebiet) wird abgeraten, zumal es dort stets zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Behörden und der Bevölkerung wie auch zu Gewaltverbrechen gegenüber Fremden kommen kann.
Die bolivianischen Behörden machen darauf aufmerksam, dass Delikte in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln mit langen Haftstrafen geahndet werden. Weiterhin ist zu beachten, dass die Einfuhr auch von Cocatee nach Deutschland nicht gestattet ist.
Sowohl in den Großstädten als auch in straßenlosen und abgelegenen Gebieten häufen sich Überfälle auf Reisende, insbesondere durch vermeintliche Polizisten in Zivilkleidung. Besonders in touristisch attraktiven, aber abgelegenen Gebieten um La Paz kann es auch zu bewaffneten Überfällen kommen. Es wird empfohlen, Reisen dorthin in größeren Gruppen zu unternehmen und dabei die Dienste eines Reisebüros in Anspruch zu nehmen.


Gesetzliche Feiertage:

1. Jan. 2006 Neujahr. 27. Febr. Karneval. 14. April Karfreitag. 1. Mai Tag der Arbeit. 15. Juni Fronleichnam. 6. Aug. Unabhängigkeitstag. 1. Nov. Allerheiligen. 25. Dez. Weihnachten.
In den einzelnen Provinzen und Städten gibt es zusätzliche Feiertage.


Fotografieren:

Bei Filmmaterial und Filtern sollte man die UV-Strahlung in den Hochlagen beachten. Auch sollte man bei Personenaufnahmen vorher um Erlaubnis bitten, weil sich die Indígenas nicht gerne fotografieren lassen. Viele Indígenas fürchten, durch Fotos einen Teil ihrer Seele zu verlieren. In vielen größeren Orten wird für das Posieren als Fotoobjekt Geld verlangt, weil man den Wirtschaftsfaktor des Tourismus erkannt hat. Die üblichen Film- und Batteriesorten der bekannten Marken sind in Städten und Touristenzentren erhältlich.

Zum Seitenanfang