Startseite Zurück zur Kontinentauswahl Kleines Land - Ganz gross Der Schmetterling der Französischen Antillen Land der unbegrenzten Möglichkeiten
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Kurze Landesinformationen Ausführliche Beschreibungen von: Vulkan Arenal + Fortuna, Vulkane Poás + Irazú, Vulkan Rincon de la Vieja, Monteverde + Santa Elena, Nationalpark Manuel Antonio, Nationalpark Cano Negro, Nationalpark Tortuguero, Corcovado + Osa-Halbinsel, Nationalpark Cahuita, Wasserfälle, Kleine Sehenswürdigkeiten Genaue Reiseberichte Einreise, Adressen, Gesundheit, Sicherheit, Feiertage, Hinweise Bildgalerie mit zahlreichen Fotos

Kleines Land - Ganz gross


Einreise:

Deutsche können in Costa Rica zu touristischen Zwecken bis zu 90 Tagen mit einem Reisepass visafrei einreisen. Sollte ein längerer Aufenthalt oder die Einreise zu einem anderen Zweck (z.B. Praktikum, Freiwilligendienst, Studium) geplant sein, so muss die dafür notwendige Aufenthaltserlaubnis („permiso temporal“) nicht vor der Einreise, sondern direkt in Costa Rica bei der Einwanderungsbehörde („Migración“) beantragt werden. Deutsche Kinderausweise und Kinderreisepässe werden für die Einreise nach Costa Rica anerkannt; ein Lichtbild ist zwingend vorgeschrieben.
Da viele der Flüge von Deutschland nach Costa Rica in den USA zwischenlanden, müssen auch die Einreisebestimmungen für die USA beachtet werden.


Adressen:

Botschaft der Republik Costa Rica
Dessauer Straße 28/29, 2. Etage , D-10963 Berlin
Tel: (030) 26 39 89 90. Fax: (030) 26 55 72 10.
E-Mail: emb@botschaft-costarica.de
Internet: www.botschaft-costarica.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Apartado 4017-1000, San José, Costa Rica
Tel: (00506) 290 90 91. Fax: (00506) 231 64 03.
E-Mail: info@embajada-alemana-costarica.org
Internet: www.san-jose.diplo.de



Impfungen/Gesundheit:

Für Costa Rica Reisen sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei einem geplanten Kurzaufenthalt in Costa Rica sollten jedoch Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie vorliegen. Bei einem Langzeitaufenthalt werden Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Im Jahr 2005 hat die Anzahl von Dengue-Fällen - einer grippeähnlichen Erkrankung mit hohem Fieber, die durch die aedes aegypti-Mücke (auch Tigermücke genannt) übertragen wird - mit einem Anstieg der Erkrankungen um mehr als 200 % drastisch zugenommen. Besonders betroffen waren die zentrale Pazifikküste (v.a. um Puntarenas) und die nördliche Karibikküste.


Sicherheit:

Für Costa Rica besteht momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.

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Gesetzliche Feiertage:

1. Jan. 2006 Neujahr. 11. April Gedenktag an die Schlacht von Rivas. 14. April Karfreitag. 16./17. April Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 15. Juni Fronleichnam. 29. Juni Sankt Peter und Paul. 25. Juli Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste. 2. Aug. Santa Maria de los Angeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica). 15. Aug. Mariä Himmelfahrt; Muttertag. 15. Sept. Unabhängigkeitstag. 12. Okt. Dia de la Raza (Kolumbus-Tag). 8. Dez. Mariä Empfängnis. 24. Dez. Heiligabend. 25. Dez. Weihnachten. 31. Dez. Silvester


Links:
Costa Rica Dreams

Im Costa-Rica-Forum bekommt man mit Sicherheit Antworten auf alle Fragen die man bezüglich des Landes hat, denn hier tummeln sich nicht nur Reiselustige sondern auch in Costa Rica sesshaft gewordene.

Costa-Rica Online

Costa Rica, Landesinformation, Forum und Fotos.


Fotografieren:

Die Lichtverhältnisse in Costa Rica sind sehr wechselhaft - häufig werden Sie bei intensivem Sonnenlicht fotografieren und nur eine Filmempfindlichkeit von 50 - 100 ASA benötigen. Im tropischen Regenwald ist es dagegen oft so schattig, dass eine Filmempfindlichkeit von 400 ASA oder aber Blitzlicht notwendig ist. Im ganzen Land können Sie Filme und Batterien kaufen. Costaricaner sind sehr offene Menschen und lassen sich gern fotografieren. Wie überall sonst auf der Welt sollte man aber auch in Costa Rica immer vorher fragen, sei es durch Worte oder eine freundliche Geste, ob die betreffende Person mit einem Foto einverstanden ist. Schildkröten sollten niemals mit Blitzlicht fotografiert werden, denn die Tiere verlieren durch das grelle Licht die Orientierung.


GPS-Daten:

Auf dieser Reise kam zum ersten mal mein Navigationsgerät GPSmap 60CSx von Garmin zum Einsatz. Damit habe ich neben interessanten Wegpunkten (z.B. Tankstellen, Banken, ATM's, Supermärkte, etc.) auch alle befahrenen Strassen, Wege und Trekkingrouten aufgezeichnet. Dabei sind eine Menge brauchbare Daten zusammengekommen, die ich natürlich auch gerne an andere GPS-Nutzer weitergebe. Wer also auf der Suche nach brauchbaren GPS-Daten (Strassen und Wegpunkte) ist, der kann sich bei mir melden. Im Gegenzug erwarte ich dann natürlich auch neue GPS-Daten aus Costa Rica ;-)

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Allgemeine Tipps:

Bevölkerung: Die Ticos sind sehr freundliche Menschen und quasseln einen mit Freude zu, wenn man auch nur ein paar Brocken spanisch kann. Deshalb bekommt man auf Fragen auch immer eine Auskunft. Die muss deshalb aber noch lange nicht richtig sein. Am Besten holt man sich jede Auskunft nach Richtungen, Straßen, Hotels etc. dreimal ein und wenn zwei der Antworten übereinstimmen, ist die Chance groß, dass sie richtig sind.
Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung des chaotischen Rasers sind die Ticos übrigens sehr besonnene Autofahrer! Es gibt kaum riskante Überholmanöver oder aufdringliches Hupen und man wird auch schnell mal in eine Lücke gelassen.

Preise: Costa Rica ist verglichen mit dem restlichen Lateinamerika ein verhältnismäßig teures Reiseland, dafür ist aber der Lebensstandard der Bevölkerung der höchste in der Region. Günstige Unterkünfte liegen im Bereich von 25-50 USD und der Eintritt in Nationalparks bei 7-15 USD. Die Preise in den Hotels gelten pro Zimmer und da diese in den meisten Fällen vier Betten haben, lassen sich in einer Gruppe die Übernachtungskosten deutlich senken. Die Supermärkte und Obststände an den Landstraßen sind um einiges günstiger als die innerhalb der größeren Orte.

Mietwagen: Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, um Costa Rica individuell und flexibel zu erkunden (als kleine Gruppe ist diese Reiseart auch durchaus erschwinglich). Eine "echte" Vollkaksoversicherung bekommt man übrigens in den meisten Fällen nur bei der Buchung von Deutschland aus, denn beim Abschluss der Versicherung in Costa Rica ist man oftmals trotz Vollkaskoversicherung noch mit 20% am Schaden beteiligt. Man sollte als Mietwagen nur einen Geländewagen in Betracht ziehen. Dabei ist nicht der Allradantrieb ausschlaggebend, sondern vielmehr die hohe Unterbodenfreiheit und die breiteren Reifen. Bei der Übergabe sollte man alles genau prüfen (Ersatzrad!). Im Falle eines Unfalls dürfen die beteiligten Fahrzeuge erst nach Aufforderung der Polizei (auch wenn der Wagen völlig im Weg steht!) bewegt werden, da dies andernfalls als Schuldeingeständnis gewertet wird. In jedem Fall sollte man das Eintreffen eines Sachverständigen der Versicherungsgesellschaft INS abwarten.
Manche Gebiete in Costa Rica sind evtl. knapp mit Tankstellen versorgt und von daher solte man bei Gelegenheit ruhig mal öfter tanken (weniger als halb voll).
Mietwagen sollten nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden und niemals sollte man irgendwelches Gepäck drin liegen lassen!

Straßenverhältnisse: Das Hauptproblem in Costa Rica sind die riesigen(!) Schlaglöcher auf den asphaltierten Straßen. Eine eigentlich sehr gute Straße kann völlig unerwartet Schlaglöcher aufweisen und wenn man da nicht aufpasst, dann ist ein Reifenwechsel angesagt. Nachtfahrten sollten daher wenn möglich generell vermieden werden! Beim zu dichten Auffahren auf LKWs und auch beim Wechselspiel von Licht und Schatten auf der Straße sind die Schlaglöcher ebenfalls schwer zu erkennen und bei zu schneller Fahrweise wird eine Autofahrt schnell mal zu einem reinen Reaktionsspiel.
Die andere Art von Straßen in Costa Rica sind die üblen Steinpisten, wo sich auf jeden Fall ein erhöhter Unterboden auszahlt. Hier sind teilweise nur Geschwindigkeiten von 20-30 km/h möglich. Bei schmalen Reifen sollte man evtl. in Erwägung ziehen etwas Luft aus den Reifen zu lassen, um die Oberfläche zu vergrößern.

Orientierung: Die Beschilderung ist in Costa Rica mehr als spärlich und man wird nicht drum rum kommen, sich auf manchen Routen an jeder Ecke erneut durchzufragen. Auch eine gute Karte hilft leider oftmals nicht weiter. Ganz chaotisch wird es in den größeren Städten - vor allem in San Jose. Man weiss nie ob man sich noch auf der richtigen Straße befindet oder nicht, aber keine Panik, denn man findet irgendwie immer wieder raus.

Radarfallen: Auf manchen Routen gibt es auf wenigen Kilometern mehrere Geschwindigkeitskontrollen. Wenn man diese nicht sieht, ist es meistens auch schon zu spät, denn dann wurde man mit Sicherheit von irgendeinem Busch oder Schatten aus ins Visier genommen. Wenn man angehalten wird, dann sollte man sich freundlich zeigen aber auch so tun, als wenn man überhaupt nichts verstehen würde und nur Deutsch sprechen kann. In den meisten Fällen kommt man mit einer mündlichen Verwarnung davon. Es gibt jedoch auch Polizisten, die damit ihr Gehalt ein wenig aufbessern wollen. Die Polizei darf jedoch gar kein Bußgeld in Bar einfordern! Wenn man also ein Ticket bekommen sollte, dann einfach nur unterschreiben, den Rest erledigen die Autovermieter. Noch besser ist es aber, wenn man einfach die Tempolimits von 40/60/80 km/h einhält.

Bargeld: Euro kann man in Costa Rica kaum in Landeswährung umtauschen und meistens auch nur unter deutlichem Kursverlust. Es empfiehlt sich daher die Mitnahme von USD in bar oder in Reiseschecks; noch einfacher ist die Verwendung von Kreditkarten. Es gibt in weiten Teilen des Landes jedoch auch immer mehr (funktionierende) Geldautomaten an denen man Geld (teilweise auch USD) problemlos mit der EC-Karte abheben kann. Der Bargeldbedarf für mehrere Tage kann so ohne Probleme abgedeckt werden.

Diebstahl: Obwohl die Sicherheitslage in Costa Rica im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen Staaten relativ gut ist, werden auch hier Touristen vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch bewaffneten Raubüberfällen. Wertsachen sollten deswegen nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden. In den Touristenzentren, auf den Touristenrouten und in San José gibt es zahlreiche Taschendiebe und auch organisierte Banden, die jede Unvorsichtigkeit sofort ausnutzen.
Gepäck sollte man niemals – auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt liegen lassen und die Autos nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos – insbesondere Mietwagen – aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden! Ein bekannte Diebstahlsmethode (vor allem in San Jose) ist es beispielsweise, Mietwagentouristen (im Stand z.B. an Ampeln) die Luft aus den Reifen zu lassen, anschließend sofort Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment das Gepäck aus dem Wagen zu entwenden. In einem solchen Fall KEINE Hilfe annehmen und zur Not auf der Felge bis zur nächsten Tankstelle fahren bzw. Mietwagenfirma anrufen!

Nationalparks: In Costa Rica sind ca. 25% der Landesfläche geschützt und somit bietet das Land ein unglaubliches Spektrum an unterschiedlichsten Nationalparks und Privatreservaten. Die Eintrittspreise schwanken dabei zwischen 7 und 15 USD. Als Tourist neigt man gerne dazu, die Größe der Parks zu überschätzen und plant meistens 1-2 Tage ein. Mit ein paar wenigen Ausnahmen - z.B. Corcovado und La Amistad - sind die Wege in den Schutgebieten jedoch problemlos innerhalb weniger Stunden zu erkunden. Man sollte sich immer auf den markierten Pfaden bewegen und sich ruhig verhalten. Es schadet auch nicht mal für längere Zeit an einer Stelle zu verharren, denn nur so kommt man in den Genuss von einzigartigen Tierbeobachtungen. Das Füttern von Tieren innerhalb der Schutzgebiete ist auf jeden Fall zu unterlassen, denn dadurch werden die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten der Futtersuche erheblich gestört.

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